„Bürgerdialog“ der rechtsextremen AfD
Die AfD-Landtagsfraktion führt in Coswig einen sogenannten Bürgerdialog durch. Neben Ulrich Siegmund, dem AfD-Spitzendkandidaten zur bevorstehenden Landtagswahl (mehr dazu hier…), saßen auf dem Podium zudem die AfD-Landtagsabgeordneten Nadine Koppehel aus Dessau-Roßlau (mehr dazu hier…) und (mehr dazu hier… [Zeitmarker: 22:50]) und der AfD-Fraktionsvorsitzender Oliver Kirchner im Magdeburger Landtag (mehr dazu hier…).
Diese AfD-Inszenierung im Kontext der bevorstehenden Landtagswahl am 06. September 2026 scheitert schon am eigenen Anspruch. Mit „Dialog“ hat die selbstbezogene AfD-Choreographie rein gar nichts zu tun, gehört doch dazu zum einem die Fähigkeit zuzuhören, Kritik aufzunehmen, Selbstkritik zu üben und daraus ein Ergebnis zu bilden – also um in der Sprache der Realpolitik zu bleiben: Konkrete, realistische und nicht ausgrenzende Problemlösungen anzubieten. Für all dies steht die AfD nicht, selbst wenn sie es wollte, könnte sie es nicht. Vielmehr geht es darum, mit solchen Veranstaltungen die eigenen Echokammern zu bespielen: mit Ressentiments, Vorurteilen und dystopischen Narrativen die Angstlust am bevorstehenden Untergang Deutschlands zu befeuern.
Der AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt wird vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuft.

Quelle: eigener Bericht


