Neonazistische Propagandaaktion
Laut Selbstbezichtigung verteilt die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ Flyer mit dem Titel „Kein Applaus für Tierquälerei!“ gegen ein Zirkusgastspiel. Mit Verweisen auf Tierquälerei versucht die Partei, sich als legitime Stimme für Tierschutz zu inszenieren.
„Bürgerdialog“ der rechtsextremen AfD
Der als völkisch-nationalistisch geltende AfD-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld um dessen Führungsperson Daniel Roi veranstaltet einen so genannten Bürgerdialog. Roi sitzt dabei selbst an exponierter Stelle auf dem Podium und das obwohl er erst 5 Wochen zuvor in seiner Funktion als Kreisverbandsvorsitzender in Zerbst strukturellen Schiffbruch erlitten hatte.
„Bürgerdialog“ der rechtsextremen AfD
Der als völkisch-nationalistisch geltende AfD-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld um dessen Führungsperson Daniel Roi veranstaltet in der gastronomischen Einrichtung „Unter den Linden“ einen so genannten Bürgerdialog. Der „Dialog“ dürfte demnach die Spaltung der AfD in Zerbst wohl nicht kitten.
Neonazistische Wanderung zum Frühlingsbeginn
Laut Selbstbezichtigung auf Social Media hat der „Stützpunkt Anhalt“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ eine so genannte „Ostara-Wanderung“ in der Region durchgeführt. Damit stellen die Rechtsextremisten ganz bewusst in Abgrenzung zum Christentum auf neuheidnische Riten und ein Rückgriff auf die germanische Mythologie ab. Mit solchen Angeboten versucht die Partei, vor allem junge Menschen an sich zu binden. Zu dieser Strategie gehören beispielsweise auch aktionsorientierter Nachtwanderungen, so genannte Streifgänge oder Kampfsporttrainings.
Neonazistisches Gedenken
Auf einem regionalen Facebookprofil der neonazistischen Kleinstpartei „Die Heimat“ (vormals NPD) werden mehrere Fotos veröffentlicht, die eine neonazistische Gedenkinszenierung am so genannten Boelcke-Denkmal in Dessau-Süd zeigen. Das Ensemble auf dem Dessauer Ehrenfriedhof ist dem deutschen Jagdflieger Oswald Boelcke gewidmet. Für die Neonazis ist es vor allem deshalb interessant, weil eine Tafel auch an die deutschen Opfer des 2. Weltkrieges erinnert. Auf den Fotos sind demnach handgezählte 13 Rechtsextremisten mit Fackeln und schwarzen Fahnen in der Hand zu sehen, die anlässlich des Jahrestages der Bombardierung der Stadt im 2. Weltkrieg gekommen sind. Zudem ein Transparent mit der Aufschrift „Kein Vergeben –…
Demonstration der rechtsextremen AfD & Gegenprotest
Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, haben an einer AfD-Demonstrationen unter dem Motto „Demokratie retten!“ des als völkisch-nationalistische geltende AfD-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld um dessen Führungspersönlichkeit Daniel Roi insgesamt 270 Menschen teilgenommen. Die Lokalzeitung interpretiert demnach das Demomotto als erneute Diskreditierung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ (DL). War es doch der AfD in Bitterfeld-Wolfen im Stadtrat erfolgreich gelungen, die hiesige Partnerschaft für Demokratie (PfD) im Rahmen von DL faktisch zum Erliegen zu bringen. Dafür spricht auch der Umstand, dass die MZ den Bitterfelder AfD-Bundestagsabgeordneten Kay-Uwe Ziegler auf der Kundgebung mit folgenden Worten zitiert: „Die Mittel des Programms werden bislang nur an die rot-grüne…
AfD-Landtagsabgeordneter hält trotz Ausschluss aus der Fraktion an Kandidatur für Landtagswahl fest
Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, will der nun fraktionslose Landtagsabgeordnete Matthias Lieschke aus dem Landkreis Wittenberg an seiner Kandidatur zur Landtagswahl am 06. September 2026 im Wahlkreis 25 (Jessen) festhalten. Und das obwohl er bereits Anfang Januar 2026 wegen „parteischädigenden Verhaltens“ aus der AfD-Landtagsfraktion der in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften Partei ausgeschlossen wurde.
Nachrichtenportal „t-online“ berichtet prominent über AfD-Verwandtenaffäre
Das in Berlin ansässige Nachrichtenportal „t-online“ berichtet prominent über die AfD-Verwandtenaffäre. Dabei kommt erneut der Umstand zu Sprache, dass die Dessauer AfD-Landtagsabgeordnete Nadine Koppehel zusammen mit ihrer Mutter Magret Wendt, die auch für die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften Partei im Landtag sitzt, gleich 23 Mitarbeiter:innen in ihrem gemeinsamen Wahlkreisbüro beschäftigen.
Vizefraktionsvorsitzender der rechtsextremen AfD betreibt Podcast und Versand für revanchistischer Literatur
Wie dem Projekt GegenPart erst jetzt bekannt wurde, betreibt Rene Diedering, seines Zeichens stellvertretender Vorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion in Dessau-Roßlau mit Neonazivergangenheit seit einiger Zeit unter dem Label „Grauer Landsmann“ einen Podcast mit angeschlossenem Literaturvertrieb im Internet. Dort sind als Downloads revanchistische Titel wie „Angriff auf Polen 1939 – Staub der Weichsel“, „Fernziel Schwarzes Meer“ oder „Stalingrad Massengrab“ zu beziehen. Die belletristischen Bücher glorifizieren dabei unreflektiert die verbrecherische, deutsche Wehrmacht im 2. Weltkrieg und sind im Stile der mittlerweile eingestellten „Landser-Hefte“ verfasst.
Neonazistische Flyeraktion
Nach eigenen Angaben hat der „Stützpunkt Anhalt“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ Flyer verteilt, die für die Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ (kurz: NRJ) Werbung machen sollen. Mit solchen Aktionen versucht die Partei mit mäßigem Erfolg, vor allem junge Menschen an sich zu binden.