Chronik 2026

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AfD-Landtagsabgeordnete haben in gemeinsamen Büro 23 Mitarbeiter:innen

Dessau-Roßlau
20. Februar 2026

Wie u. a. die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) und die taz berichteten, beschäftigt die AfD-Landtagsabgeordnete Nadine Koppehel in ihrem Büro in Dessau-Roßlau insgesamt 16 Mitarbeiter:innen und damit die meisten in ganz Sachsen-Anhalt. Werden die sieben Mitarbeitenden von Magret Wendt, ebenfalls AfD-Landtagsabgeordnete und Mutter von Koppehel noch mitgerechnet, sind an diesem Bürostandort sogar 23 Personen beschäftigt. Zudem soll laut MZ die AfD-Fraktion im Stadtrat von Dessau-Roßlau die gleichen Räumlichkeiten nutzen, die zudem von Außen nur schwer als AfD-Wahlkreisbüro zu erkennen seien. Sowohl taz als auch die MZ werfen die Frage auf, wie insbesondere Koppehel die Aufgaben dieser Mitarbeitenden überhaupt koordinieren könne und ob überhaupt alle von diesen auch Parlamentsarbeit machen würden.

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Rechtsextreme AfD entwickelt „Leitfaden“ zur Diskreditierung von Partnerschaften für Demokratie

Bitterfeld-Wolfen
20. Februar 2026

Offenbar ermutigt durch die erfolgreiche Diskreditierung der Partnerschaft für Demokratie (PfD) in Bitterfeld-Wolfen, haben der AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Roi und der AfD-Bundestagsabgeordnete Kay-Uwe Ziegler nun einen „Leitfaden“ entwickelt und in den Kanälen des AfD-Landesverbandes Sachsen-Anhalt verbreitet. Das Papier, das dem Projekt GegenPart vorliegt, ist mit den Worten „Jetzt ist die Gelegenheit, den Sumpf trockenzulegen“ überschrieben. Mit „Sumpf“ ist das Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ gemeint, aus dem bundesweit über 300 Partnerschaften für Demokratie gefördert werden. Die AfD polemisiert schon seit längerem gegen das Bundesprogramm und wirft diesem unbewiesen vor, angeblich nur „linksgrüne“ Projekte zu fördern oder solche, die sich explizit gegen die AfD richten würden. Auch unbewiesene Korruptionsvorwürfe sind ein beliebtes Instrument dieser Diskreditierungsstrategie. Unterstützung erhält die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte Partei dabei von diversen rechtsoffenen Internetportalen und Plattformen.

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Nach Diskreditierung durch die rechtsextreme AfD zieht sich Trägerverein von der Koordinierung der Partnerschaft für Demokratie zurück

Bitterfeld-Wolfen
20. Februar 2026

Wie u. a. die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) und die taz berichteten, hat sich der Jugendclub 83 e. V. von der Trägerschaft der Externen Koordinierungs- und Fachstelle (ExKuF) der Partnerschaft für Demokratie (PfD) Bitterfeld-Wolfen zurückgezogen. Dieser Entscheidung war eine Diskreditierungskampagne der rechtsextremen AfD vorausgegangen. Diese hatte zusammen mit der rechtsoffenen Gruppierung „Pro Bitterfeld-Wolfen“ im Dezember 2025 im Stadtrat der Doppelstadt gegen die PfD zunächst einen Sperrvermerk im Haushalt durchgesetzt und schließlich im Januar 2026 mit einem Änderungsantrag die Rahmenbedingungen für die Partnerschaft strukturell so verschlechtert, dass sich der Jugendclub 83 nun jetzt zu diesem Schritt genötigt sah. Mit dem mehrheitlich angenommen Änderungsantrag hatte die AfD u. a. durchgesetzt, dass die Personalkosten für die ExKuF mehr als halbiert werden sollen und zukünftig in dem PfD-Gremium, das die Förderempfehlungen für Anträge von engagierten Vereinen der Zivilgesellschaft ausspricht, auch AfD-Ortsbürgermeister vertreten sein sollen.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
16. Februar 2026

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier diskreditiert.

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Demonstration aus dem Querdenkermilieu

Zerbst (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)
16. Februar 2026

In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier diskreditiert. Dabei sind prominent Fahnen des Deutschen Reichs und der Russischen Förderation zu sehen.

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Rechtsextreme AfD muss sich bei „Bürgerdialog“ kritischen Fragen stellen

Zahna-Elster (OT Elster), Landkreis Wittenberg
16. Februar 2026

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtet, muss sich die AfD bei einem sogenannten „Bürgerdialog“ in Elster teils auch kritischen Nachfragen stellen. Dies kommt nicht oft vor, dienen solche AfD-Inszenierungen im Zuge der bevorstehenden Landtagswahl doch in der Regel dazu, die eigene Echokammer zu bedienen und einen kritischen Dialog nicht zu zulassen. Bei der vom Wittenberger AfD-Bundestagsabgeordneten Volker Scheurell organisierten Veranstaltung ist das diesmal offenbar anders: auf dem Podium sitzen neben Scheurell die AfD-Bundestagsabgeordneten Arne Raue aus Brandenburg, dessen Immunität der Bundestag aufgrund eines Ermittlungsverfahrens erst im November 2025 aufgehoben hatte und sein AfD-Fraktionskollege im Bundestag, René Bochmann aus Nordsachsen. Gleich zu Beginn geht es um die AfD-Verwandtenaffäre,  Vetternwirtschaft und Überkreuz-Anstellungen.

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Rechtsextreme Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
16. Februar 2026

In Aken werden an der Dessauer Straße zwei rechtsextreme Aufkleber identifiziert. Bei dem Motiv mit der Aufschrift „Make Germany White again“ handelt es sich klar um eine rassistisch konnotierte Parole, die schon mehrmals in der Kleinstadt an der Elbe registriert wurde. Zudem ist die Ikonographie des Aufklebers durch die Farbkombination schwarz/weiß/rot geprägt, die in der Szene ideologisch aufgeladen ist und als Erkennungsmerkmal nach Innen und Außen fungiert. Das Motiv „Tradition statt Immigration“, visualisiert mit einem stilisierten DDR-Simsonmoped, bedient dabei im Kern den Kulturkampf von Rechts, deren deutungsmächtige Vertreterin die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD ist. Das zeigt sich auch deutlich an der Bezugsquelle, dem Onlineversand „Patriotenshop“, wo es neben Motiven rassistischer, homophober und nationalistischer Manier auch zahlreiche AfD-Merchandisingprodukte zu erwerben gibt.

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Neonazistische Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
16. Februar 2026

Entlang der Dessauer Straße in Aken werden an sechs Orten Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ festgestellt. Das Motiv „Deutsch bleiben statt Mainstream“ versucht einerseits, alle gesellschaftspolitischen Diskurse aus dem demokratischen Spektrum, ganz gleich ob Debatten um Migration, Klimaschutz, Bildungspolitik oder Erinnerungskultur, zu diskreditieren. Zum anderen deuten die verwendeten Regenbogenfarben im Arrangement auf eine homophobe Motivation hin.

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Sprecher der rechtsextremen AfD-Landtagsfraktion soll eigene „Schießsportgemeinschaft“ betreiben

Dessau-Roßlau (OT Roßlau)/Magdeburg
15. Februar 2026

Wie die Focus-Journalistin Anje Hildebrandt auf ihrem X-Kanal berichtete, soll der aus Roßlau stammende Sprecher der AfD-Landtagsfraktion  Patrick Harr eine eigene, quasi private, „Schießsportgemeinschaft“ betreiben. Die Journalistin äußert dazu den Verdacht, dass diese „Gemeinschaft“ wohl extra dafür ins Leben gerufen wurde, um sich der staatlichen Waffenkontrolle zu entziehen.  Nach ihren Informationen nehmen an der Schießtrainings auch zahlreiche Mitglieder der AfD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt teil. Eine Überprüfung durch das Projekt GegenPart belegt, dass Harr vorsitzender eines Schützenvereins ist.

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Neonazis aus der Region bei rechtsextremem Trauermarsch in Dresden

Wittenberg/Köthen (Anhalt) / Dresden
14. Februar 2026

Nach GegenPart-Informationen haben an dem jährlich stattfindenden sogenannten „Trauermarsch“ in Dresden, anlässlich der Bombardierung der Stadt im 2. Weltkrieg, mehrere Neonazis aus der Region Anhalt teilgenommen.

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AfD-Bürgermeister kritisiert eigene Partei wegen Vetternwirtschaft

Raguhn-Jeßnitz (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)/Magdeburg
10. Februar 2026

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, hat der AfD-Bürgermeister von Raguhn-Jeßnitz Hannes Loth die eigene Partei aufgrund mangelnder Aufarbeitung in der sogenannten Verwandtenaffäre kritisiert. Die Lokalzeitung zitiert Loth mit den Worten: „Ich habe nur eine Frage – Wo ist der Landesvorsitzende?“ Damit spielt der AfD-Rathauschef offensichtlich auf die Sprachlosigkeit von AfD-Landeschef Martin Reichardt in dieser Causa an. So soll Reichardt vor einige Zeit noch die Ehefrau und Tochter des AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt beschäftigt haben.  An anderer Stelle wird Loth gegenüber der MZ noch deutlicher: „Die Vorgänge sind ein Schlag ins Gesicht für alle Mitglieder, die in den Kommunen an der Basis harte Arbeit für unsere Partei leisten – oftmals im Ehrenamt.“

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Demonstration aus dem rechten Verschwörungsmilieu

Köthen (Anhalt), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
09. Februar 2026

In Köthen findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier diskreditiert. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Nach Angaben der Organisator:innen haben an der Demo 49 Menschen teilgenommen.

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Demonstration aus dem Querdenkermilieu

Zerbst (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)
09. Februar 2026

In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier diskreditiert. Dabei sind prominent Fahnen des Deutschen Reichs und der Russischen Förderation zu sehen.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
09. Februar 2026

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier diskreditiert.

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Kandidat:innen der rechtsextremen AfD für Landtagswahl bekanntgegeben & neuen Kreisvorstand gewählt

Dessau-Roßlau/Landkreis Wittenberg
03. Februar 2026

Nachdem schon vor einiger Zeit bekannt wurde, dass Nadine Koppehel im Wahlkreis 27 (Dessau-Roßlau-Wittenberg) zur bevorstehenden Landtagswahl am 06. September 2026 für die rechtsextreme AfD kandidiert, ist laut Mitteldeutscher Zeitung nun auch der AfD-Kandidat für den Wahlkreis 26 (Dessau-Roßlau) klar. Demnach tritt dort mit Burkhardt Ratzmann der derzeitige AfD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Dessau-Roßlaus an. Laut Lokalzeitung hat der AfD-Kreisverband Dessau-Roßlau zudem einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzende ist demnach Nadine Koppehel, ihr Stellvertreter Burkhardt Ratzmann. Schriftführer wird Jesus Rother, zu Beisitzern werden u. a. Andreas Mrosek und Steven Hellmuth gewählt. Der AfD- Landesverband Sachsen-Anhalt wird vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuft.

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Demonstration aus dem Querdenkermilieu

Zerbst (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)
02. Februar 2026

In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier diskreditiert. Dabei sind prominent Fahnen des Deutschen Reichs und der Russischen Förderation zu sehen.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
02. Februar 2026

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier diskreditiert. 

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Demonstration der rechtsextremen AfD & Gegenprotest

Bitterfeld-Wolfen (OT Wolfen)
02. Februar 2026

Laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ) nehmen an einer Kundgebung der AfD unter dem Motto „Wir ändern das Stadtbild“ mit anschließender Demonstration in Wolfen ca. 180 Menschen teil. Das sind wesentlich weniger als in Bitterfeld, wo sich die AfD sonst jeden ersten Montag im öffentlichen Raum inszeniert. Der als völkisch-nationalistische geltende AfD-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld um dessen Führungspersönlichkeit Daniel Roi hat als Hauptredner Oliver Kirchner eingeladen. Dieser ist Co-Fraktionsvorsitzender im Magdeburger Landtag und verheimlicht seine fremdenfeindliche Meinung nicht: „Ukrainer, Syrer, Afghanen müssen ausreisen. Wir werden das Land der Frühabschieber.“ Gegen die AfD-Inszenierung gibt es gleich zwei angemeldete Gegenproteste. In Wolfen selbst, unmittelbar in Hör- und Rufweite der AfD-Demo, ist eine kleine Abordnung des breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Netzwerks Zukunft. Miteinander gestalten!“. Zeitlich hat sich auf dem Bitterfelder Marktplatz ein Großteil dieses Bündnisses versammelt, fast 200 Menschen. Zur Unterstützung werden die Redebeiträge von dort live nach Wolfen gestreamt. Der AfD- Landesverband Sachsen-Anhalt wird vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuft.

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Vorstandsmitglied der rechtsextremen AfD verdient am Konkurrenten des eigenen Kandidaten

Magdeburg/Wahlkreis 23 (Mansfeld)
30. Januar 2026

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtet, dass das Vorstandsmitglied des AfD-Landesverbands Sachsen-Anhalt Tobias Rausch, der aktuell den Posten des AfD-Fraktionsgeschäftsführer im Magdeburger Landtag inne hat, im letzten Bundestagswahlkampf die Plakatierungskampagne für den Einzelbewerber Robert Farle im Wahlkreis 73 (Mansfeld) organisiert und dafür 40.000 Euro kassiert hat. Hierbei brisant: auch der AfD-Kandidat Kay-Uwe Ziegler trat im Wahlkreis 73 an und gewann dort mit großem Abstand, so dass er erneut in den Bundestag einzog. Somit hat Rausch am Konkurrenten des eigenen Kandidaten verdient, quasi gegen diesen Wahlkampf gemacht. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich Ziegler erst gerichtlich seine Kandidatur in diesem Wahlkreis erstreiten musste, der AfD-Landesvorstand hatte diese nämlich verweigert.

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Selbsternannter Kinderschutz-Influencer soll illegal Gespräch aufgenommen haben

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
28. Januar 2026

Im Fall um die Dessauer Pestalozzischule hat es laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ) neue Vorkommnisse gegeben. Nachdem Eltern öffentlich einer pädagogischen Mitarbeiterin physische und psychische Übergriffe gegen ihre Kinder vorgeworfen hatten, kam es in der Folge auch zu einer Demonstration. Am  Rande nahmen an dieser auch Neonazis teil, ebenso wie der selbsternannte Kinderschutz-Influencer Dennis Engelmann aus Nordrhein-Westfalen. Nun steht der Verdacht im Raum, dass Engelmann heimlich Tonaufnahmen eines Gesprächs zwischen Schulamt, Schulleitung und betroffenen Eltern angefertigt habe und diese auszugsweise weiterverbreitet haben soll.

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Verschwörungsideologischer Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
28. Januar 2026

In der Akener Friedensstraße  wird an einem Trafohaus ein Aufkleber mit der Aufschrift „Stop der sexuellen  Beherrschung“ festgestellt. Die darauf ausgewiesene Homepage verweist auf die verschwörungsideologische und esoterische Gruppierung „Himmelsengel“. Dort finden sich in mehreren Sprachen krudeste Verschwörungserzählungen, u. a. von den „Echsenmenschen“. Zudem wird von einem „Großen Plan alle Menschen zu chippen“ fantasiert. Insbesondere die Verschwörungserzählung von den „Echsenmenschen“, auch Reptiloiden genannt, ist strukturell antisemitisch.

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Rechtsextreme Aufkleber im öffentlichen  Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
28. Januar 2026

In der Friedensstraße auf einem Supermarktplatz werden zwei rechtsextreme Aufklebermotive lokalisiert. Auf dem einem prangt im Stile des Kulturkampfes von Rechts „Gegen Gendern! Haltet unsere Sprache sauber!“ Dieses Motiv ist u. a. im rechtsextremen Shoppingportal „aufkleberkaufen“ zu erwerben, wo auch Sticker wie “Kein Bock auf Zecken“, „Eure kranke Vielfalt kotzt uns an!“ oder „Rückflüge willkommen“ zu beziehen sind.

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Demonstration aus dem Querdenkermilieu

Zerbst (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)
26. Januar 2026

In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
26. Januar 2026

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Demonstration aus dem Querdenkerspektrum

Wittenberg
26. Januar 2026

In Wittenberg findet eine verschwörungsideologische Demonstration unter dem Titel „Reformation 2. 0 –  Friedensdemo“ statt, an der vor allem Menschen aus dem Reichsbürger- und Verschwörungsmilieu teilnehmen. Bei der Versammlung die auf dem Marktplatz startet sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft. 

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Stadtverwaltung verweigert AfD-Ortsbürgermeister mit Neonazivergangenheit Nutzung von repräsentativem Büro

Dessau-Roßlau (OT Roßlau)
26. Januar 2026

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, hat die zuständige Stadtverwaltung Laurens Nothdurft, dem Roßlauer AfD-Ortsbürgermeister mit eindeutiger Neonazivergangenheit, bereits seit Sommer 2024 die Nutzung eines repräsentativen Büros im 2. Stock des Roßlauer Rathauses verweigert. Das Büro war vor der Gebietsreform, als Roßlau noch eine eigene Kommune und noch nicht Bestandteil der Doppelstadt war, vom damaligen und hauptamtlichen Roßlauer Bürgermeister Klemens Koschig genutzt worden, der später auch Oberbürgermeister von Dessau-Roßlau war. Zudem nutzte die Räumlichkeit auch Nothdurfts unmittelbare Vorgängerin im Amt der Ortsbürgermeisterin, mithin Christa Müller (CDU).

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Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)

Köthen (Anhalt), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
25. Januar 2026

Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah an einer Mauer.

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Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)

Köthen (Anhalt), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
23. Januar 2026

Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah auf einer Straße und es entstand ein Sachschaden von € 500,00.

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Rechtsextreme AfD schränkt Handlungsfähigkeit der Partnerschaft für Demokratie massiv ein

Bitterfeld-Wolfen
21. Januar 2026

Der Sperrvermerk im Haushalt gegen die „Partnerschaft für Demokratie Bitterfeld-Wolfen“ (PfD) ist zwar aufgehoben aber wiederum setzte sich die AfD mit den Stimmen von „Pro Bitterfeld-Wolfen“ mit einem Änderungsantrag durch, der es in sich hat. Laut Mitteldeutscher Zeitung sollen demnach die Personalkosten für die Externe Koordinierung- und Fachstelle (ExKuF) der PfD im Förderjahr 2026 halbiert werden. Dies macht es dem ExKuf-Träger, dem Jugendclub 83 e. V., nahezu unmöglich, die Arbeit in der gewohnten Qualität und Quantität fortzusetzen.

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Demonstration aus dem Querdenkermilieu

Zerbst (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)
19. Januar 2026

In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.

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