Verschwörungsideologische Kundgebung
Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch.
Neonazistische Flyeraktion
Laut Selbstbezichtigung verteilt die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ Flyer „Gegen Islamisierung“ in der Region. Die quantitative Angabe „tausende Flugblätter verteilt“ in dem Post zur Aktion darf getrost bezweifelt werden. Im Sinne einer Raumnahmestrategie versucht die Kleinstpartei immer wieder eine Relevanz in der Region zu inszenieren, die sie aber augenscheinlich nicht hat. Zudem ist der rassistische Gehalt des Beitrages offensichtlich, wird doch darin u. a. von einer „massenhaften Einwanderung aus raumfremden Ländern“ gesprochen.
Infostand der rechtsextremen AfD
Die in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD führt in der Zerbster Innenstadt einen Infostand mit dem AfD-Bürgermeisterkandidaten Sven Erik Weber durch.
Neonazis trainieren Kampsport
Laut Selbstbezichtigung hat die neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ in Aken mit ihrer „AG Körper und Geist“ Aktivitäten entfaltet. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als ein Kampfsporttraining für Neonazis. Solche Trainings sind in Zusammenhang mit Aktionen der Partei wie sogenannten „Streifgängen“ zu denken, die die Neonazis nutzen um sich als Ordnungsmacht zu inszenieren. Schlussendlich bedeuten Neonazis mit Gewaltkompetenz immer eine größere Bedrohung für alle, die nicht in deren Weltbild passen.
Verurteilung wegen rassistischem TikTok-Kommentar
Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, hat das hiesige Landgericht einen 63-jährigen Mann aus Raguhn-Jeßnitz (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen a € 15,00 verurteilt. Das Urteil ist demnach noch nicht rechtskräftig. Die Richterin sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte 2024 auf TikTok einen Kommentar veröffentlichte, in dem er vorschlug statt Waffen „Millionen gewaltbereite Migranten“ in die Ukraine zu schicken, die zudem ihre Waffen gleich selbst mitbrächten.
Diskreditierungskampagne gegen die Partnerschaft für Demokratie in Bitterfeld-Wolfen geht weiter – Verdacht der Vetternwirtschaft
In der Causa um die erfolgreiche Diskreditierungskampagne gegen die Partnerschaft für Demokratie in Bitterfeld-Wolfen von der in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften AfD und der rechtsoffenen Gruppierung „Pro Bitterfeld-Wolfen“ wird die nächste Eskalationsstufe gezündet. So hat der Stadtrat in Bitterfeld-Wolfen am 01. April 2026 mehrheitlich beschlossen, die Trägerschaft der neu zu besetzenden Externen Koordinierungs- und Fachstelle (ExKuF) zukünftig dem Verein „Stadtring 4.0“ zu übertragen.
Neonazistische Propagandaaktion
Laut Selbstbezichtigung verteilt die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ Flyer mit dem Titel „Kein Applaus für Tierquälerei!“ gegen ein Zirkusgastspiel. Mit Verweisen auf Tierquälerei versucht die Partei, sich als legitime Stimme für Tierschutz zu inszenieren.
„Bürgerdialog“ der rechtsextremen AfD
Der als völkisch-nationalistisch geltende AfD-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld um dessen Führungsperson Daniel Roi veranstaltet einen so genannten Bürgerdialog. Roi sitzt dabei selbst an exponierter Stelle auf dem Podium und das obwohl er erst 5 Wochen zuvor in seiner Funktion als Kreisverbandsvorsitzender in Zerbst strukturellen Schiffbruch erlitten hatte.
Demonstration aus dem Querdenkermilieu
In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft. Dabei sind prominent Fahnen des Deutschen Reichs und der Russischen Förderation zu sehen.
Demonstration aus dem Querdenkerspektrum
In Wittenberg findet eine verschwörungsideologische Demonstration unter dem Titel „Reformation 2. 0 – Friedensdemo“ statt, an der vor allem Menschen aus dem Reichsbürger- und Verschwörungsmilieu teilnehmen. Bei der Versammlung die auf dem Marktplatz startet sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.