• Kultureinrichtungen warnen vor Kulturpolitik der rechtsextremen AfD

    Führende Kultureinrichtungen des Bundeslandes, darunter die Stiftung Bauhaus Dessau, die Stiftung Luthergedenkstätten und das Theater Magdeburg, haben in einer öffentlichen Stellungnahme vor der Kulturpolitik der in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften AfD gewarnt. Wie u. a. der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete, steht im Zentrum der Kritik das von der AfD eingeforderte „patriotische Bekenntnis“ und vor allem der gewollte Umbau der Erinnerungskultur.

  • Infostand der rechtsextremen AfD

    Unter dem Motto „Keine Windräder im Wald – Nein zu Windindustrieanlagen im Naturpark Dübener Heide!“  führt die in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD einen Infostand durch. Dahinter steckt, ideologisch motiviert, im Kern die Leugnung des menschengemachten Klimawandels und die damit einhergehende Verteufelung erneuerbarer Energien.

  • Neonazistische Flyeraktion

    Laut Selbstbezichtigung verteilt die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ Flyer mit der Parole „Unsere Alternative heißt Revolution!“ Damit soll sich semantisch einerseits von der als zu „systemnah“ angesehenen AfD abgegrenzt werden und andererseits Revolutionsromantik nach dem Vorbild des historischen Nationalsozialismus das Wort geredet werden.

  • Demonstration aus dem rechten Verschwörungsmilieu

    In Köthen findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen "Compact"-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

  • Demonstration aus dem Querdenkermilieu

    In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft. Dabei sind prominent Fahnen des Deutschen Reichs und der Russischen Förderration zu sehen.

  • Demonstration aus dem Querdenkerspektrum

    In Wittenberg findet eine verschwörungsideologische Demonstration unter dem Titel „Reformation 2. 0“ statt, an der vor allem Menschen aus dem Reichsbürger- und Verschwörungsmilieu teilnehmen.

  • Verschwörungsideologische Kundgebung

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.

  • Rechtsextreme AfD schickt eigenen Kandidaten zur Landtagswahl nicht zum Bundesparteitag

    Wie die AfD in Zerbst, die erst kürzlich durch Spaltungserscheinungen strukturell geschwächt wurde, auf Social Media selbst bekannt gab, wurde Philipp Anders Rau vom Landesparteitag als einziger AfD-Direktkandidat (Landtagswahl am 06. September 2026) nicht als Delegierter für den AfD-Bundesparteitag im Juli 2026 in Erfurt nominiert. Demnach entschieden sich in Magdeburg 44,15 % für eine Delegierung und 55,58 % dagegen. Rau tritt zur Landtagswahl im Wahlkreis 22 (Zerbst) an. Er weist selbst für AfD-Verhältnisse ein bemerkenswertes Portfolio an Verfehlungen auf.