• Kleine Anfrage zu extrem rechter Musikszene in Sachsen-Anhalt

    Aus den Antworten der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der fraktionslosen Landtagsabgeordneten Henriette Quade zur extrem rechten Musikszene in Sachsen-Anhalt geht hervor, dass im Jahr 2025 in der Region vor allem der Neonazi-Aktivist Robert Z. aus Dessau mit seiner Band „Eisernes Gebet“ in Erscheinung trat

  • Infostand der rechtsextremen AfD

    Die in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD führt auf dem Arsenalplatz einen Infostand mit dem AfD-Direktkandidaten zur Landtagswahl für den Wahlkreis 24 (Wittenberg), mithin Andreas Best, durch.

  • Kleine Anfrage zu Waffenbesitz und Straftaten bei Reichsbürger:innen und Selbstverwalter:innen in Sachsen-Anhalt

    Aus den Antworten der Landesregierung auf eine kleine Anfrage der fraktionslosen Landtagsabgeordneten Henriette Quade zu Reichsbürger:innen und Selbstverwalter:innen geht u. a. hervor, dass im Jahr 2025 der Verfassungsschutzbehörde Sachsen-Anhalt insgesamt 10 Personen bekannt sind, die in der Reichsbürger:innenszene aktiv sind und eine waffenrechtliche Erlaubnis besitzen. Dieser Personenkreis besitze demnach 61 erlaubnispflichtige Schusswaffen, darunter 26 Kurzwaffen und 35 Langwaffen.

  • Neonazistische Flyeraktion

    Laut Selbstbezichtigung verteilt die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ Flyer mit der Parole „Unsere Alternative heißt Revolution!“ Damit soll sich semantisch einerseits von der als zu „systemnah“ angesehenen AfD abgegrenzt werden und andererseits Revolutionsromantik nach dem Vorbild des historischen Nationalsozialismus das Wort geredet werden. In dem Post zur Aktion instrumentalisieren die Neonazis zudem die geplante Schließung der Kita „Spatzennest“ in der Bachstadt.

  • Demonstration aus dem Querdenkerspektrum

    In Wittenberg findet eine verschwörungsideologische Demonstration unter dem Titel „Reformation 2. 0“ statt, an der vor allem Menschen aus dem Reichsbürger- und Verschwörungsmilieu teilnehmen.

  • Infostände der rechtsextremen AfD

    Im Zuge des Landtagswahlkampfes hat die in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften AfD in der Doppelstadt gleich in vier Ortsteilen Infostände durchgeführt.

  • Antwort der Landesregierung auf kleine Anfrage zu Reichsbürgern und Selbstverwaltern in Sachsen-Anhalt 2025

    In einer Antwort auf eine „Kleine Anfrage“ der fraktionslosen Abgeordneten Henriette Quade weist die Landesregierung für die Region Anhalt auf die Gruppierung „Königreich Deutschland“ hin, dass in Wittenberg gegründet und bis zu seinem Verbot im Mai 2025 und der Inhaftierung der Führungspersönlichkeit Peter Fitzek in mehreren Bundesländern aktiv war. Indes wird auch auf die Gruppierung „Vaterländischer Hilfsdienst“ abgestellt, von der zuletzt im April 2025 ein Treffen in Bitterfeld dokumentiert ist.

  • Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtet prominent über rechtsextremen Jugendbund „Jungadler“

    Die in Hamburg erscheinende Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtet in einem großen Hintergrundartikel unter dem Titel „Sie haben ein Einser-Abi. Und gehen zur Führerschule“ über den rechtsextremen Jugendbund „Jungadler“. Der ist ähnlich klandestin organisiert wie seiner Zeit die Organisation „Heimattreue Deutsche Jugend“ (kurz: HDJ), die 2009 wegen ihrer Wesensverwandschaft zur NS-Hitlerjugend verboten wurde. Expert:innen sehen im „Jungadler“ nicht ohne Grund den Versuch, eine HDJ-Nachfolgeorganisation zu etablieren. Auch personell scheint es Kontinuitäten zu geben, zumindest familiär.