• Selbsternannter Kinderschutz-Influencer soll illegal Gespräch aufgenommen haben

    Im Fall um die Dessauer Pestalozzischule hat es laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ) neue Vorkommnisse gegeben. Nachdem Eltern öffentlich einer pädagogischen Mitarbeiterin physische und psychische Übergriffe gegen ihre Kinder vorgeworfen hatten, kam es in der Folge auch zu einer Demonstration. Am  Rande nahmen an dieser auch Neonazis teil, ebenso wie der selbsternannte Kinderschutz-Influencer Dennis Engelmann aus Nordrhein-Westfalen. Nun steht der Verdacht im Raum, dass Engelmann heimlich Tonaufnahmen eines Gesprächs zwischen Schulamt, Schulleitung und betroffenen Eltern angefertigt habe und diese auszugsweise weiterverbreitet haben soll.

  • Verschwörungsideologischer Aufkleber im öffentlichen Raum

    In der Akener Friedensstraße  wird an einem Trafohaus ein Aufkleber mit der Aufschrift „Stop der sexuellen  Beherrschung“ festgestellt. Die darauf ausgewiesene Homepage verweist auf die verschwörungsideologische und esoterische Gruppierung „Himmelsengel“. Dort finden sich in mehreren Sprachen krudeste Verschwörungserzählungen, u. a. von den „Echsenmenschen“. Zudem wird von einem „Großen Plan alle Menschen zu chippen“ fantasiert. Insbesondere die Verschwörungserzählung von den „Echsenmenschen“, auch Reptiloiden genannt, ist strukturell antisemitisch.

  • Rechtsextreme Aufkleber im öffentlichen  Raum

    In der Friedensstraße auf einem Supermarktplatz werden zwei rechtsextreme Aufklebermotive lokalisiert. Auf dem einem prangt im Stile des Kulturkampfes von Rechts „Gegen Gendern! Haltet unsere Sprache sauber!“ Dieses Motiv ist u. a. im rechtsextremen Shoppingportal „aufkleberkaufen“ zu erwerben, wo auch Sticker wie “Kein Bock auf Zecken“, „Eure kranke Vielfalt kotzt uns an!“ oder „Rückflüge willkommen“ zu beziehen sind.

  • Stellenausschreibung in eigener Sache: Mitarbeiter:in für Mobile Beratung in Dessau-Roßlau gesucht

    Das Alternative Jugendzentrum Dessau e.V. Dessau sucht eine:n Mitarbeiter:in im Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus ab 01. Mai 2026 oder zu einem späteren Zeitpunkt. Das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus (MBT Anhalt) unterstützt und berät prozesshaft Kommunen, Landkreise, Behörden, Multiplikator:innen, die demokratische Zivilgesellschaft, die Wirtschaft und die Kommunalpolitik bei ihren Bemühungen zur Bekämpfung des Rechtsextremismus. Dabei knüpfen die Angebote an die Alltagserfahrungen und Bedürfnisse der Akteur:innen vor Ort an und ermöglichen es so, lokale Handlungsstrategien zu entwickeln, die sich an dem tatsächlichen Bedarf und den Ressourcen der jeweiligen Partner:innen orientieren und dadurch gezielte und nachhaltige Veränderungen bewirken. Die Arbeit der Mobilen und…

  • Demonstration aus dem Querdenkermilieu

    In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.

  • Verschwörungsideologische Kundgebung

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

  • Demonstration aus dem Querdenkerspektrum

    In Wittenberg findet eine verschwörungsideologische Demonstration unter dem Titel „Reformation 2. 0 –  Friedensdemo“ statt, an der vor allem Menschen aus dem Reichsbürger- und Verschwörungsmilieu teilnehmen. Bei der Versammlung die auf dem Marktplatz startet sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft. 

  • Stadtverwaltung verweigert AfD-Ortsbürgermeister mit Neonazivergangenheit Nutzung von repräsentativem Büro

    Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, hat die zuständige Stadtverwaltung Laurens Nothdurft, dem Roßlauer AfD-Ortsbürgermeister mit eindeutiger Neonazivergangenheit, bereits seit Sommer 2024 die Nutzung eines repräsentativen Büros im 2. Stock des Roßlauer Rathauses verweigert. Das Büro war vor der Gebietsreform, als Roßlau noch eine eigene Kommune und noch nicht Bestandteil der Doppelstadt war, vom damaligen und hauptamtlichen Roßlauer Bürgermeister Klemens Koschig genutzt worden, der später auch Oberbürgermeister von Dessau-Roßlau war. Zudem nutzte die Räumlichkeit auch Nothdurfts unmittelbare Vorgängerin im Amt der Ortsbürgermeisterin, mithin Christa Müller (CDU).

  • Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)

    Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah auf einer Straße und es entstand ein Sachschaden von € 500,00.