Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)
Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah auf einem Spielplatz und es entstand ein Sachschaden von € 200,00.
Stadtratsfraktion der rechtsextremen AfD spaltet sich in zwei Lager
Die Bombe platzt ausgerechnet zum Gründungsparteitag eines neuen AfD-Stadtverbandes in Zerbst: Gleich sieben AfD-Mitglieder – davon vier mit einem Sitz im Stadtrat – treten aus der in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften Partei aus. Wie die Volksstimme (Ausgabe Zerbst) weiter berichtet, könnten Grund dafür Kandidatenambitionen für die bevorstehenden Bürgermeisterwahlen gewesen sein. Denn gleich im Anschluss an dem vom Kreisvorsitzenden Daniel Roi geleiteten Gründungsparteitag, der laut AfD-Angaben notwendig wurde, weil die AfD in Zerbst inzwischen 35 Mitglieder habe, fand eine Aufstellungsversammlung für die Wahl am 12. April 2026 statt.
Verschwörungsideologischer Fahrzeugkorso
Nach GegenPart-Informationen startet eine versammlungsrechtliche Veranstaltung unter dem Motto „Fahrzeugkorso für unser Land“ von der Alten Landebahn in Dessau. Als Veranstalter fungiert die „Familien- und Wirtschaftsinititative Dessau-Roßlau“, welche personell, strukturell und auch inhaltlich identisch mit der verschwörungsideologischen Gruppierung „Familienautokorso“ ist, über deren Aktivitäten die GegenPart-Chronik seit Jahren berichtet.
Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)
Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah an einem Bahnhof und es entstand ein Sachschaden von € 250,00.
Homophobe und NS-verherrlichende Bedrohungen gegen Organisator des Christopher Street Day (CSD)
Laut der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) hat Julian Miethig Strafanzeige bei der Polizei erstattet. Demnach wurde der CSD-Organisator aus Köthen in einer Kneipe homophob beleidigt. Miethig berichtet, dass ein Mann ihn in die Toilette drängte und mit Verweis auf seine CSD-Tätigkeit sagte: „Dich sollte man ins KZ stecken.“ Statt diese Drohung für sich zu behalten habe sich Miethig entschlossen, sie bewusst öffentlich zu machen. Ein Polizeisprecher bestätigte gegenüber der Lokalzeitung den Eingang einer Strafanzeige wegen Volksverhetzung.
Neonazistischer Körperkult mit Eisbaden
Nach eigenen Angaben führt der „Stützpunkt Anhalt“ ein Eisbaden in der Region durch. Auf dem Foto des Social Media Posts sind sechs vermummte Männer mit freiem Oberkörper zu sehen, die im Wasser eine Fahne des III. Wegs präsentieren. Auch im historischen Nationalsozialismus spielte die Inszenierung des Körpers im Sinne von Härte und soldatischen Tugenden eine ideologisch überformte Rolle.
Anzeige wegen Paragraph 130 (Volksverhetzung)
Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 130 (Volksverhetzung) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah in einer Wohnung.
Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)
Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah auf einem Parkplatz.
Tagung: Politisch Handeln im autoritären Sog
Ob Inklusion und Bleiberecht, ob Gleichstellung und queere Orte, ob Umwelt und Kultur: Überall in Sachsen-Anhalt und Sachsen engagieren sich Menschen für ein gutes Leben in einer gerechten und offenen Gesellschaft.
Streit um Bildungseinrichtung für lerneingeschränkte Schüler:innen eskaliert weiter
Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) mehrmals berichtete, ist ein Fall um die Dessauer Pestalozzischule, in der Schüler:innen mit Förderbedarf unterrichtet werden, in den vorangegangenen Monaten immer weiter eskaliert. Zunächst stand der Vorwurf mehrerer Eltern im Raum, dass eine pädagogische Mitarbeiterin seit November 2025 mehrere psychische und physische Übergriffe gegen Kinder verübt habe. Unter anderem wird ihr vorgeworfen, sie habe mit Schlüsseln geworfen, Schulranzen ausgekippt und sich über Schüler:innen lustig gemacht. Laut MZ sehe das Landeschulamt Sachsen-Anhalt für diese Vorwürfe zwar keine Belege, dennoch habe es ein Elterngespräch in der Schule in einer „guten und konstruktiven Atmosphäre“ gegeben. Dies scheint die…