Homophobe und NS-verherrlichende Bedrohungen gegen Organisator des Christopher Street Day (CSD)
Laut der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) hat Julian Miethig Strafanzeige bei der Polizei erstattet. Demnach wurde der CSD-Organisator aus Köthen in einer Kneipe homophob beleidigt. Miethig berichtet, dass ein Mann ihn in die Toilette drängte und mit Verweis auf seine CSD-Tätigkeit sagte: „Dich sollte man ins KZ stecken.“ Statt diese Drohung für sich zu behalten habe sich Miethig entschlossen, sie bewusst öffentlich zu machen. Ein Polizeisprecher bestätigte gegenüber der Lokalzeitung den Eingang einer Strafanzeige wegen Volksverhetzung.
Neonazistischer Körperkult mit Eisbaden
Nach eigenen Angaben führt der „Stützpunkt Anhalt“ ein Eisbaden in der Region durch. Auf dem Foto des Social Media Posts sind sechs vermummte Männer mit freiem Oberkörper zu sehen, die im Wasser eine Fahne des III. Wegs präsentieren. Auch im historischen Nationalsozialismus spielte die Inszenierung des Körpers im Sinne von Härte und soldatischen Tugenden eine ideologisch überformte Rolle.
Neonazistischer Gemeinschaftsabend mit Kampfsporttraining
Nach eigenen Angaben führt der „Stützpunkt Anhalt“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen sogenannten „Gemeinschaftsabend“ in der Region Anhalt durch. Mit solchen Angeboten versucht die Partei, vor allem junge Menschen an sich zu binden.
Demonstration aus dem Querdenkerspektrum
In Wittenberg findet eine verschwörungsideologische Demonstration unter dem Titel „Reformation 2. 0 – Friedensdemo“ statt, an der vor allem Menschen aus dem Reichsbürger- und Verschwörungsmilieu teilnehmen. Bei der Versammlung die auf dem Marktplatz startet sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.
Demonstration aus dem Querdenkermilieu
In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier diskreditiert. Dabei sind prominent Fahnen des Deutschen Reichs und der Russischen Förderration zu sehen.
Verschwörungsideologische Kundgebung
Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.
Rechtsoffene Proteste an Autobahnauffahrten
Laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ) haben an den Autobahnauffahrten Bitterfeld-Wolfen, Vockerode, Dessau-Süd, Dessau-Ost und Coswig (alle A 9) jeweils eine geringe zweistellige Zahl an Menschen protestiert. Wie die Lokalzeitung berichtete, blieb zumindest in der Region unklar, wer eigentlich zu den Blockaden aufgerufen habe. Ein Indiz dafür ist jedoch das Protestmotto „Nein zu Mercosur! Weg mit der CO2-Steuer! Kriegstreiberei beenden!“. Gerade die Thematisierung des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine und die militärische Unterstützung von Nato, EU und Deutschland wurde in der Vergangenheit immer wieder von rechts- und verschwörungsoffenen Gruppierungen aus der Region vorangetrieben, etwa auch im Zusammenhang mit den so genannten Bauernprotesten.
Rechtsextremer Streamer provoziert bei Gedenkdemonstration
Laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ) hat am Rande der jährlichen Gedenkdemonstration für Oury Jalloh, der unter ungeklärten Umständen an Händen und Füßen gefesselt am 07. Januar 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannt, ein rechtsextremer Streamer die Teilnehmenden provoziert. Nach GegenPart-Informationen handelt es sich dabei um den Aktivisten Sebastian Schmidtke der neonazistischen Kleinstpartei „Die Heimat“ (vormals NPD) aus Berlin, gegen den erst kürzlich ein Waffenverbot ausgesprochen wurde.
Politfrühschoppen mit Ortsbürgermeister der rechtsextremen AfD
Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtet, hat der AfD-Ortsbürgermeister Laurens Nothdurft zum traditionellen Politfrühschoppen am Dreikönigstag in eine gastronomische Einrichtung eingeladen. Laut Lokalzeitung sind 40 Gäste gekommen. Mit solchen Veranstaltungen versucht sich Nothdurft, offensichtlich nicht ohne Erfolg, als „Kümmerer“ für den Ortsteil zu inszenieren. Dass der Kommunalpolitiker eine eindeutige Neonazivergangenheit hat, scheint dabei nicht zu stören. So war er in der Vergangenheit in der „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) zeitweise als Führungskader aktiv.
Demonstration aus dem Querdenkerspektrum
In Wittenberg findet eine verschwörungsideologische Demonstration unter dem Titel „Reformation 2. 0 – Friedensdemo“ statt, an der vor allem Menschen aus dem Reichsbürger- und Verschwörungsmilieu teilnehmen. Beim Start auf dem Marktplatz sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.