Mitgliederversammlung der rechtsextremen Partei „Die Heimat“
Laut Selbstbezichtigung in den Sozialen Medien hat der Kreisverband Anhalt-Bitterfeld der neonazistischen Kleinstpartei „Die Heimat“ (vormals NPD) eine Mitgliederversammlung durchgeführt. Als Hauptpunkt stand die Wahl des Direktkandidaten für den Wahlkreis 27 (Dessau-Roßlau-Wittenberg) zur bevorstehenden Landtagswahl am 06. September 2026 auf der Tagesordnung. Das Rennen machte demnach der Neonaziaktivist Marcel Kerner.
Veranstaltung der rechtsextremen AfD & Einschüchterung von Gegendemonstranten
In einer gastronomischen Einrichtung in Roßlau findet unter dem Titel „Europa trifft Landespolitik“ eine Veranstaltung der vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften AfD statt. Mit dabei die Dessauer AfD-Landtagsabgeordnete Nadine Koppehel von der im Zuge der AfD-Verwandtenaffäre bekannt wurde, dass sie zusammen mit ihrer Mutter ganze 23 Mitarbeitende an einem Bürostandort beschäftigte. Außerdem auf dem Podium: ...
Kaffeeklatsch mit der rechtsextremen AfD
Die in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD lädt zum „Kaffeeklatsch“ mit seinem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund ein. Solche Formate aus dem vermeintlich vorpolitischen Raum sollen das Prinzip der Selbstverharmlosung weiter perfektionieren und damit der Normalisierung der rechtsextremen Partei weiteren Vorschub leisten. Für eine solche Inszenierung ist der dauerlächelnde „Selfie-Kümmerer“ Siegmund die ideale Besetzung. Quelle: eigener Bericht
Neonazistische Flyeraktion
Laut Selbstbezichtigung verteilt die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ Flyer mit der Parole „Soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen!“ in der Doppelstadt, um sich angeblich an eine „Mietprotesten in Dessau-Roßlau“ zu beteiligen, die es aber nicht gibt. Dies kann als untauglicher Versuch der Neonazis interpretiert werden, sich als „Kümmerer des kleinen Mannes“ zu inszenieren. Anders als in westdeutschen Ballungsgebieten oder ostdeutschen Boomregionen, gibt es in Dessau-Roßlau weder Wohnungsnot noch überbordende Mietpreise. Ganz im Gegenteil, auf Grund des demografischen Wandelns hat die...
Landtagsabgeordneter der rechtsextremen AfD diskreditiert zivilgesellschaftliche Initiative
Der AfD-Landtagsabgeordnete Matthias Lieschke aus dem Landkreis Wittenberg, der erst kürzlich wegen parteischädigendem Verhalten aus der Landtagsfraktion ausgeschlossen wurde, hat auf Social Media mit den Worten „Die Welt verblödet zunehmend. In der Lutherstadt Wittenberg wird gegen rechts fotografiert (…)“ einen geteilten Inhalt der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) diskreditierend kommentiert.
Politiker der rechtsextremen AfD teilt antisemitischen Post
Auf seinem Social Media-Profil hat der AfD-Politiker Ulrich Schüler aus Köthen ein ganz klar antisemitischer Post mit dem Kommentar „Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd!“ geteilt. Der geteilte Instagrampost stellt dabei auf dem Umstand ab, dass der Abgeordnete Konrad Berkowicz im polnischen Parlament am 14. April 2026 eine Israelfahne mit Hakenkreuz gezeigt hatte (mehr dazu hier…) und damit für einen Eklat sorgte. Zudem findet sich auf dem Sharepic des geteilten Inhaltes der Satz „Israel ist das neue Dritte...
Kultureinrichtungen warnen vor Kulturpolitik der rechtsextremen AfD
Führende Kultureinrichtungen des Bundeslandes, darunter die Stiftung Bauhaus Dessau, die Stiftung Luthergedenkstätten und das Theater Magdeburg, haben in einer öffentlichen Stellungnahme vor der Kulturpolitik der in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften AfD gewarnt. Wie u. a. der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete, steht im Zentrum der Kritik das von der AfD eingeforderte „patriotische Bekenntnis“ und vor allem der gewollte Umbau der Erinnerungskultur.
Infostand der rechtsextremen AfD
Unter dem Motto „Keine Windräder im Wald – Nein zu Windindustrieanlagen im Naturpark Dübener Heide!“ führt die in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD einen Infostand durch. Dahinter steckt, ideologisch motiviert, im Kern die Leugnung des menschengemachten Klimawandels und die damit einhergehende Verteufelung erneuerbarer Energien.
Neonazistische Flyeraktion
Laut Selbstbezichtigung verteilt die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ Flyer mit der Parole „Unsere Alternative heißt Revolution!“ Damit soll sich semantisch einerseits von der als zu „systemnah“ angesehenen AfD abgegrenzt werden und andererseits Revolutionsromantik nach dem Vorbild des historischen Nationalsozialismus das Wort geredet werden.
Rechtsextreme AfD schickt eigenen Kandidaten zur Landtagswahl nicht zum Bundesparteitag
Wie die AfD in Zerbst, die erst kürzlich durch Spaltungserscheinungen strukturell geschwächt wurde, auf Social Media selbst bekannt gab, wurde Philipp Anders Rau vom Landesparteitag als einziger AfD-Direktkandidat (Landtagswahl am 06. September 2026) nicht als Delegierter für den AfD-Bundesparteitag im Juli 2026 in Erfurt nominiert. Demnach entschieden sich in Magdeburg 44,15 % für eine Delegierung und 55,58 % dagegen. Rau tritt zur Landtagswahl im Wahlkreis 22 (Zerbst) an. Er weist selbst für AfD-Verhältnisse ein bemerkenswertes Portfolio an Verfehlungen auf.