Kultureinrichtungen warnen vor Kulturpolitik der rechtsextremen AfD
Führende Kultureinrichtungen des Bundeslandes, darunter die Stiftung Bauhaus Dessau, die Stiftung Luthergedenkstätten und das Theater Magdeburg, haben in einer öffentlichen Stellungnahme vor der Kulturpolitik der in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften AfD gewarnt. Wie u. a. der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete, steht im Zentrum der Kritik das von der AfD eingeforderte „patriotische Bekenntnis“ und vor allem der gewollte Umbau der Erinnerungskultur.
Infostand der rechtsextremen AfD
Unter dem Motto „Keine Windräder im Wald – Nein zu Windindustrieanlagen im Naturpark Dübener Heide!“ führt die in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD einen Infostand durch. Dahinter steckt, ideologisch motiviert, im Kern die Leugnung des menschengemachten Klimawandels und die damit einhergehende Verteufelung erneuerbarer Energien.
Neonazistische Flyeraktion
Laut Selbstbezichtigung verteilt die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ Flyer mit der Parole „Unsere Alternative heißt Revolution!“ Damit soll sich semantisch einerseits von der als zu „systemnah“ angesehenen AfD abgegrenzt werden und andererseits Revolutionsromantik nach dem Vorbild des historischen Nationalsozialismus das Wort geredet werden.
Rechtsextreme AfD schickt eigenen Kandidaten zur Landtagswahl nicht zum Bundesparteitag
Wie die AfD in Zerbst, die erst kürzlich durch Spaltungserscheinungen strukturell geschwächt wurde, auf Social Media selbst bekannt gab, wurde Philipp Anders Rau vom Landesparteitag als einziger AfD-Direktkandidat (Landtagswahl am 06. September 2026) nicht als Delegierter für den AfD-Bundesparteitag im Juli 2026 in Erfurt nominiert. Demnach entschieden sich in Magdeburg 44,15 % für eine Delegierung und 55,58 % dagegen. Rau tritt zur Landtagswahl im Wahlkreis 22 (Zerbst) an. Er weist selbst für AfD-Verhältnisse ein bemerkenswertes Portfolio an Verfehlungen auf.
Bürgermeisterwahl: Amtsinhaber von der SPD gewinnt haushoch gegen Kandidaten der rechtsextremen AfD
Wie die Zerbster Volksstimme berichtete, hat Amtsinhaber Andreas Dittmann (SPD) die Bürgermeisterwahl in Zerbst haushoch gewonnen. Er setzte sich demnach gegen seinen AfD-Mitbewerber Sven Erik Weber mit sage und schreibe 82,2 Prozent durch und sicherte sich damit seine dritte Amtszeit.
Antwort der Landesregierung auf kleine Anfrage zu extrem rechten Parteien, Organisationen und Vereinen
In einer Antwort auf eine „Kleine Anfrage“ der fraktionslosen Abgeordneten Henriette Quade weist die Landesregierung für die Region Anhalt zahlreiche rechtsextreme Strukturen auf.
Rechtsextreme AfD mobilisiert gegen Windenergie
Mit einer Unterschriftenaktion versucht die in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD einen Windpark in der Dübener Heide zu verhindern. Dahinter steckt ideologisch motiviert im Kern die Leugnung des menschengemachten Klimawandels und die damit einhergehende Verteufelung erneuerbarer Energien.
Infostand der rechtsextremen AfD
Die in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD führt in der Zerbster Innenstadt einen Infostand mit dem AfD-Bürgermeisterkandidaten Sven Erik Weber durch.
Demonstration der rechtsextremen AfD
An einer AfD-Kundgebung des als völkisch-nationalistische geltende AfD-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld um dessen Führungspersönlichkeit Daniel Roi haben auf dem Bitterfelder Marktplatz mehrere hundert Menschen teilgenommen. Wohl dem Ostermontag geschuldet, verzichtete die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte Partei diesmal auf prominente Redner, dafür trat der Verschwörungsbarde Esteban Cortez auf.
Neonazistische Flyeraktion
Laut Selbstbezichtigung verteilt die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ Flyer „Gegen Islamisierung“ in der Region. Die quantitative Angabe „tausende Flugblätter verteilt“ in dem Post zur Aktion darf getrost bezweifelt werden. Im Sinne einer Raumnahmestrategie versucht die Kleinstpartei immer wieder eine Relevanz in der Region zu inszenieren, die sie aber augenscheinlich nicht hat. Zudem ist der rassistische Gehalt des Beitrages offensichtlich, wird doch darin u. a. von einer „massenhaften Einwanderung aus raumfremden Ländern“ gesprochen.