• Offener Brief wegen Schulsozialarbeit – Befürchtung das rechtsextreme AfD das Programm streichen könnte

    Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, hat die Stadt Dessau-Roßlau nach Zustimmung durch den Stadtrat gemeinsam mit der Landeshauptstadt Magdeburg und der Stadt Halle (Saale) einen offenen Brief an das Bildungsministerium geschrieben. In diesem wird gefordert, eine Anschlussfinanzierung für das Programm zur Schulsozialarbeit zu ermöglichen, weil die entsprechende Förderung durch die Europäische Union Ende 2028 ausläuft. Wie die MZ darlegt bestünde zudem die Befürchtung, dass die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD bei einem für sie positives Ergebnis bei der bevorstehenden Landtagswahl am 06. September 2026 die Schulsozialarbeit ganz streichen könnte.

  • Neonazistische Flyeraktion

    Nach GegenPart-Informationen verteilt die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ Flyer mit der Parole „Wir laufen Streife für Deine Sicherheit“ in der Bachstadt. Unter anderem findet die Partnerschaft für Demokratie diese Propagandaträger im Briefkasten, wobei von einer gezielten Einschüchterung gegen dieses demokratische Netzwerk ausgegangen werden kann.

  • Demonstration & Kundgebung der rechtsextremen AfD

    Der als völkisch-nationalistische geltende AfD-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld um dessen Führungspersönlichkeit Daniel Roi mobilisiert in Bitterfeld-Wolfen zu einer Kundgebung auf den Bitterfelder Marktplatz. Laut der Mobilisierung, die unter anderm in den sozialen Medien stattfindet soll eine Demonstration durch die Innenstadt folgen. Als Hauptredner hat sich die rechtsextreme Partei diesmal Joachim Paul aus Rheinland-Pfalz eingeladen. Paul, der für die AfD im Landtag von Rheinland-Pfalz sitzt, wollte als Oberbürgermeisterkandidat in Ludwigsburg antreten. Der zuständige Wahlausschuss lehnte seine Kandidatur mit der Begründung ab, dass erhebliche Zweifel an seiner Verfassungstreue bestünden, u. a. wegen seinen engen Kontakte in die extrem rechte Szene hinein.

  • Neonazistische Instrumentalisierung der Gesundheitspolitik

    Nach GegenPart-Informationen hat die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen Social Media-Post unter der Überschrift "Schlüsselindustrien, Betriebe der allgemeinen Daseinsvorsorge und Banken verstaatlichen ! Deutscher Sozialismus jetzt!" veröffentlicht. In dem Text thematisieren die Neonazis die viel diskutierte Teilschließung des privat betriebenen Krankenhauses in Zerbst.

  • Rechtsextremer Aufkleber im öffentlichen Raum

    An einer Laterne in der Akener Hafenstraße wird ein Aufkleber mit dem Parteilogo der AfD dokumentiert. Positive Bekenntnisse zur in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften Partei werden in der Kleinstadt an der Elbe immer wieder festgestellt und dass, obwohl Aken einer der wenigen Gebietskörperschaften im Land ist, in der die AfD nicht im Kommunalparlament sitzt.

  • Neonazistische Herbstwanderung

    Laut Selbstbezichtigung auf Social Media hat die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ und deren Jugendorganisation Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ) eine so genannte „Herbstwanderung mit Kräuterkunde“ in der Region durchgeführt. Dies kann als untauglicher Versuch der Partei verstanden werden, sich als Kämpferin für Umwelt- und Naturschutz mit pseudopädagogischem Anspruch zu gerieren.

  • Neonazistische Kleinstpartei wählt Aktivisten aus der Region zum Landesvorsitzenden

    Der Landesverband Sachsen-Anhalt der neonazistischen Kleinstpartei „Die Heimat“ (vormals NPD) hat den Wittenberger Neonaziaktivisten Jonas Zarrad zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Zarrad ist seit Jahren in der JN (Junge Nationalisten; Jugendorganisation der NPD) aktiv, hatte zuletzt in der Lutherstadt einen Neonaziaufmarsch gegen den dortigen Christopher Street Day angemeldet oder inszeniert sich als vermeintlicher Kämpfer für Natur- und Umweltschutz.

  • Verschwörungsideologische Kundgebung

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

  • Neonazistischer Jugendabend

    Laut Selbstbezichtigung auf Social Media hat die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ und deren Jugendorganisation NRJ (Nationalrevolutionäre Jugend) einen so genannten „Jugendabend“ durchgeführt. Was zunächst harmlos klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein Kampfsporttraining im Sinne einer neonazistischen Selbstoptimierung. Auf einem Foto zum Post sind dann auch ca. 25 junge Männer zu sehen, deren Gesichter verpixelt sind und die martialisch vor der Kamera posieren. Besonders brisant, an der Aktion sollen demnach auch Mitglieder der neonazistischen Bürgerwehr „Centuria“ aus der Ukraine teilgenommen haben.

  • Neonazistischer „Streifgang“ & Flyerverteilung

    Laut Selbstbezichtigung führt der Stützpunkt „Anhalt“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen sogenannten „Streifgang“ in Roßlau durch und will dabei auch Flyer verteilt haben. Auf dem entsprechenden Social Media-Post sind auf einem Foto sieben Neonazis in der Rückansicht zu sehen, wie sie gerade die Unterführung am Roßlauer Bahnhof durchschreiten. Dort wurden erst kürzlich Dutzende Aufkleber und Graffitis, viele davon mit Bezug zum „III. Weg“, dokumentiert.