Offener Brief wegen Schulsozialarbeit – Befürchtung das rechtsextreme AfD das Programm streichen könnte
Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, hat die Stadt Dessau-Roßlau nach Zustimmung durch den Stadtrat gemeinsam mit der Landeshauptstadt Magdeburg und der Stadt Halle (Saale) einen offenen Brief an das Bildungsministerium geschrieben. In diesem wird gefordert, eine Anschlussfinanzierung für das Programm zur Schulsozialarbeit zu ermöglichen, weil die entsprechende Förderung durch die Europäische Union Ende 2028 ausläuft. Wie die MZ darlegt bestünde zudem die Befürchtung, dass die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD bei einem für sie positives Ergebnis bei der bevorstehenden Landtagswahl am 06. September 2026 die Schulsozialarbeit ganz streichen könnte. Anhaltspunkte dafür gebe es, habe doch der AfD-Landtagsabgeordnete Hans-Thomas Tillschneider (mehr dazu hier…) ein Landesprogramm zur Schulsozialarbeit als „ranzigen Ladenhüter“ bezeichnet, dass Teil „eines parasitären Systems“ wäre.

Foto: Projekt GegenPart am 18. Mai 2024 im Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 05. November 2025


