• Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum

    In der Straße des Friedens wird ein Aufkleber mit der Parole „I love NS“ entdeckt, eine unumwundene Glorifizierung des historischen Nationalsozialismus und damit eine Verhöhnung aller NS-Opfer. Zu beziehen ist der Aufkleber ausschließlich über die neonazistische Website „Druck 18“. Quelle: eigener Bericht

  • Rechtsextremer Aufkleber im öffentlichen Raum

    In der Dessauer Straße in Aken wird ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Make Germany White again“ festgestellt. Die ganz klar rassistisch konnotierte Parole wurde erst vor einigen Tagen in der Kleinstadt an der Elbe an einem Tourismusleitsystem registriert.

  • Rechtsextremer Aufkleber im öffentlichen Raum

    In der Dessauer Körnerstraße wird ein geschichtsrevisionistischer Aufkleber mit der Parole „Das ganze Deutschland soll es sein“ festgestellt. Auf dem Aufkleber ist eine stilisierte Karte des Deutschen Reiches in den Grenzen von 1937 zu sehen.

  • Jugendliche wegen Verbrennung des Tagebuchs der Anne Frank verurteilt

    Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, sind zwei männliche Jugendliche vom Amtsgericht Köthen wegen Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener verurteilt worden. Der eine Jugendliche muss demnach 60 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten, der andere eine Geldstrafe von € 500,00 an einen gemeinnützigen Verein zahlen. Das Gericht sah es demnach als erwiesen an, dass die Angeklagten am 29. Mai 2024 an einer Akener Bushaltestelle das Tagebuch der Anne Frank verbannt haben.

  • Rechtsextreme Propagandaserie im öffentlichen Raum

    Nach dem Hinweis eines Beratungsnehmenden hat sich das Projekt GegenPart im Rahmen eines Vor-Ort-Monitorings selbst ein Bild gemacht. Das besorgniserregende Ergebnis: Über 50 rechtsextreme Aufkleber, Graffitis und Zahlencodes im Bereich des Roßlauer Bahnhofes, viele davon mit Bezug zur im Ortsteil nachweislich aktiven, neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.

  • Verschwörungsideologische Kundgebung

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

  • Hakenkreuz im öffentlichen Raum

    An einem Glascontainer in der Straße des Friedens wird ein stilisiertes Hakenkreuz entdeckt. Das offenbar mit schwarzer Sprühfarbe aufgetragene, inkriminierte Symbol hatte dabei einen Durchmesser von ca. 30 mal 30 cm. Eine Strafanzeige wurde erstattet, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

  • Erntedankfeier aus dem neonazistischen Milieu

    Die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ führte laut Selbstbezichtigung eine Erntedankfeier in der Region Anhalt durch. In einem Blogbeitrag bringen die Neonazis diese Veranstaltung in Verbindung mit ihrer Vorstellung von „völkischem Brauchtum“ und nutzen die Inszenierung dafür, ihre Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ (NRJ) zu bewerben.

  • Focus berichtet prominent über Roßlauer AfD-Aktivisten mit Neonazivergangenheit

    Das wöchentlich in München erscheinende, bundesweit vertriebene Nachrichtenmagazin „Focus“  berichtet in einem Leitartikel unter der Überschrift „Der Posterboy der AfD und seine Schattenmänner“ eigentlich über den sachsen-anhaltinischen AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zur bevorstehenden Landtagswahl am 06. September 2026. Siegmund hat auf TikTok 550.000 Follower und will Ministerpräsident werden. Doch einer der „Schattenmänner“ ist der Roßlauer Patrick Harr, der nachweislich, wie auch Siegmund, nicht nur an dem bekannten Potsdamer Strategietreffen teilgenommen hat, sondern als ehemaliger Funktionär der 2009 wegen ihrer Wesensverwandschaft zur NS-Hitlerjugend verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) eine lupenreine Neonazivergangenheit aufzuweisen hat.

  • Neonazistisches Gedenken im öffentlichen Raum

    Unter der Überschrift„Erinnern heißt kämpfen – Schweigen heißt verraten“ veröffentlicht die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ auf Social Media einen Post zu einem so genannten „Vertriebenengedenken“. In geschichtsrevisionistischer Manier heißt es in dem Beitrag u. a. „Millionen Deutsche wurde nach dem 2. Weltkrieg brutal vertrieben, enteignet und ermordet. Ostpreußen, Schlesien und Sudetenland – verlorene Heimat, verlorenes Leben. Doch das öffentliche Gedenken daran bleibt mager, oft tabuisiert.“ Gerade der letzte Satz dieses Zitates zeigt den pathologischen Realitätsverlust der Rechtsextremisten, befindet sich doch mitten in Berlin, am Anhalter Bahnhof, seit Jahren das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung und Versöhnung.