• Verschwörungsideologische Kundgebung

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft. 

  • Demonstration aus dem Querdenkermilieu

    In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft. Dabei sind prominent Fahnen des Deutschen Reichs und der Russischen Förderation zu sehen.

  • AfD-Landtagsabgeordnete haben in gemeinsamen Büro 23 Mitarbeiter:innen

    Wie u. a. die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) und die taz berichteten, beschäftigt die AfD-Landtagsabgeordnete Nadine Koppehel in ihrem Büro in Dessau-Roßlau insgesamt 16 Mitarbeiter:innen und damit die meisten in ganz Sachsen-Anhalt. Werden die sieben Mitarbeitenden von Magret Wendt, ebenfalls AfD-Landtagsabgeordnete und Mutter von Koppehel noch mitgerechnet, sind an diesem Bürostandort sogar 23 Personen beschäftigt. Zudem soll laut MZ die AfD-Fraktion im Stadtrat von Dessau-Roßlau die gleichen Räumlichkeiten nutzen, die zudem von Außen nur schwer als AfD-Wahlkreisbüro zu erkennen seien. Sowohl taz als auch die MZ werfen die Frage auf, wie insbesondere Koppehel die Aufgaben dieser Mitarbeitenden überhaupt koordinieren könne und ob…

  • Rechtsextreme AfD entwickelt „Leitfaden“ zur Diskreditierung von Partnerschaften für Demokratie

    Offenbar ermutigt durch die erfolgreiche Diskreditierung der Partnerschaft für Demokratie (PfD) in Bitterfeld-Wolfen, haben der AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Roi und der AfD-Bundestagsabgeordnete Kay-Uwe Ziegler nun einen „Leitfaden“ entwickelt und in den Kanälen des AfD-Landesverbandes Sachsen-Anhalt verbreitet. Das Papier, das dem Projekt GegenPart vorliegt, ist mit den Worten „Jetzt ist die Gelegenheit, den Sumpf trockenzulegen“ überschrieben. Mit „Sumpf“ ist das Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ gemeint, aus dem bundesweit über 300 Partnerschaften für Demokratie gefördert werden. Die AfD polemisiert schon seit längerem gegen das Bundesprogramm und wirft diesem unbewiesen vor, angeblich nur „linksgrüne“ Projekte zu fördern oder solche, die sich explizit gegen die AfD…

  • Nach Diskreditierung durch die rechtsextreme AfD zieht sich Trägerverein von der Koordinierung der Partnerschaft für Demokratie zurück

    Wie u. a. die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) und die taz berichteten, hat sich der Jugendclub 83 e. V. von der Trägerschaft der Externen Koordinierungs- und Fachstelle (ExKuF) der Partnerschaft für Demokratie (PfD) Bitterfeld-Wolfen zurückgezogen. Dieser Entscheidung war eine Diskreditierungskampagne der rechtsextremen AfD vorausgegangen. Diese hatte zusammen mit der rechtsoffenen Gruppierung „Pro Bitterfeld-Wolfen“ im Dezember 2025 im Stadtrat der Doppelstadt gegen die PfD zunächst einen Sperrvermerk im Haushalt durchgesetzt und schließlich im Januar 2026 mit einem Änderungsantrag die Rahmenbedingungen für die Partnerschaft strukturell so verschlechtert, dass sich der Jugendclub 83 nun jetzt zu diesem Schritt genötigt sah. Mit dem mehrheitlich angenommen…

  • Verschwörungsideologische Kundgebung

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier diskreditiert.

  • Demonstration aus dem Querdenkermilieu

    In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier diskreditiert. Dabei sind prominent Fahnen des Deutschen Reichs und der Russischen Förderation zu sehen.

  • Rechtsextreme AfD muss sich bei „Bürgerdialog“ kritischen Fragen stellen

    Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtet, muss sich die AfD bei einem sogenannten „Bürgerdialog“ in Elster teils auch kritischen Nachfragen stellen. Dies kommt nicht oft vor, dienen solche AfD-Inszenierungen im Zuge der bevorstehenden Landtagswahl doch in der Regel dazu, die eigene Echokammer zu bedienen und einen kritischen Dialog nicht zu zulassen. Bei der vom Wittenberger AfD-Bundestagsabgeordneten Volker Scheurell organisierten Veranstaltung ist das diesmal offenbar anders: auf dem Podium sitzen neben Scheurell die AfD-Bundestagsabgeordneten Arne Raue aus Brandenburg, dessen Immunität der Bundestag aufgrund eines Ermittlungsverfahrens erst im November 2025 aufgehoben hatte und sein AfD-Fraktionskollege im Bundestag, René Bochmann aus Nordsachsen. Gleich…

  • Rechtsextreme Aufkleber im öffentlichen Raum

    In Aken werden an der Dessauer Straße zwei rechtsextreme Aufkleber identifiziert. Bei dem Motiv mit der Aufschrift „Make Germany White again“ handelt es sich klar um eine rassistisch konnotierte Parole, die schon mehrmals in der Kleinstadt an der Elbe registriert wurde. Zudem ist die Ikonographie des Aufklebers durch die Farbkombination schwarz/weiß/rot geprägt, die in der Szene ideologisch aufgeladen ist und als Erkennungsmerkmal nach Innen und Außen fungiert. Das Motiv „Tradition statt Immigration“, visualisiert mit einem stilisierten DDR-Simsonmoped, bedient dabei im Kern den Kulturkampf von Rechts, deren deutungsmächtige Vertreterin die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD ist. Das zeigt sich auch…

  • Neonazistische Aufkleber im öffentlichen Raum

    Entlang der Dessauer Straße in Aken werden an sechs Orten Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ festgestellt. Das Motiv „Deutsch bleiben statt Mainstream“ versucht einerseits, alle gesellschaftspolitischen Diskurse aus dem demokratischen Spektrum, ganz gleich ob Debatten um Migration, Klimaschutz, Bildungspolitik oder Erinnerungskultur, zu diskreditieren. Zum anderen deuten die verwendeten Regenbogenfarben im Arrangement auf eine homophobe Motivation hin.