Verschwörungsideologischer Aufkleber im öffentlichen Raum
An einem Zigarettenautomaten in Dessau-Nord wird ein Aufkleber mit der Aufschrift „Stop der sexuellen Beherrschung“ festgestellt. Die darauf ausgewiesene Homepage verweist auf die verschwörungsideologische und esoterische Gruppierung „Himmelsengel“. Dort finden sich in mehreren Sprachen krudeste Verschwörungserzählungen, u. a. von den „Echsenmenschen“. Zudem wird von einem „Großen Plan alle Menschen zu chippen“ fantasiert. Insbesondere die Verschwörungserzählung von den „Echsenmenschen“, auch Reptiloiden genannt, ist strukturell antisemitisch: So wird daran geglaubt, dass diese „Spezies“ seit Jahrhunderten im Untergrund auf der Erde lebe und insgeheim die Geschicke von Staaten, Regierungen oder Wirtschaftsunternehmen lenke.
Rechtsextreme Graffitis und Sachbeschädigungen im öffentlichen Raum
Laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ) ist der Frust in Meinsdorf groß. Erst im Jahr 2022 wurde der Bahnhaltepunkt frisch saniert und nun wurden der Bundespolizei zahlreiche rechtsextreme Graffitis an den Anlagen und Sachbeschädigungen wie eingeschlagene Scheiben am Fahrplankasten angezeigt – der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Unter den inkriminierten Symbolen seien SS-Runen, die Parole „FCK Antifa“ oder der rechtsextreme Zahlencode „1161“ (Anti-Antifaschistische-Aktion).
Doppelsigrune im öffentlichen Raum
In Aken (Elbe) wurde an einer Bushaltestelle, unmittelbar vor der Sekundarschule in der Burgstraße, eine offensichtlich mit einem schwarzen Permanentmarker aufgetragene SS-Rune festgestellt.
Hakenkreuze und Beleidigungen in von ausländischen Studierenden genutzten Wohnblock
Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, haben drei minderjährige Tatverdächtige mutmaßlich in einem Wohnblock in der Antoinettenstraße zahlreiche, rechtsextreme Schmierereien angebracht, darunter mehr als zehn Hakenkreuze sowie rassistische und fremdenfeindliche Parolen. Die Tatverdächtigen wohnen laut MZ-Erkenntnissen selbst in dem Haus, das auch von vielen ausländischen Studierenden der Hochschule Anhalt genutzt wird. Zuletzt waren im Juni 2025 in einem Parkhaus in Dessau-Nord dutzendfach Hakenkreuzschmierereien, homophobe Beleidigungen und positive Bekenntnisse zur in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften AfD in Graffitiform aufgetaucht.
Antisemitische Parole im öffentlichen Raum
In Aken (Elbe) wurde auf dem Bismarckplatz an einem Stützpfeiler einer blauen Klettergerüstüberdachung den Schriftzug „Juden HFC“ festgestellt, der offenbar mit einem weißen Permanentmarker aufgetragen wurde und eine Breite von ca. 6 cm aufweist. Trotz des offensichtlichen Fußballbezugs ist der antisemitische Gehalt der Parole augenscheinlich. Eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung wurde erstattet, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
Rassistische Parole und rechtsextreme Zahlencodes im öffentlichen Raum
Auf einer Parkbank in der Nähe eines Spielplatzes auf dem Bismarckplatz wird das offenbar mit einem blauen Permanentmarker aufgetragene, rassistische N-Wort festgestellt. Gleich daneben finden sich indes die rechtsextremen Zahlencodes „14“ und „88“. In der Kleinstadt an der Elbe kommt es immer wieder zu ähnlich gelagerten Delikten.
Verschwörungsideologischer Aufkleber im öffentlichen Raum
An einem Laternenmast auf dem Akener Bismarckplatz wird ein Stick mit der Aufschrift „Stop Dem Bespitzeln“ festgestellt. Die darauf ausgewiesene Homepage verweist auf die verschwörungsideologische und esoterische Gruppierung „Himmelsengel“. Dort finden sich in mehreren Sprachen krudeste Verschwörungserzählungen, u. a. von den „Echsenmenschen“. Zudem wird von einem „Großen Plan alle Menschen zu chippen“ fantasiert.
Rassistische Parole und rechtsextreme Zahlencodes im öffentlichen Raum
Auf einer Parkbank in der Nähe eines Spielplatzes auf dem Bismarckplatz wird das offenbar mit einem blauen Permanentmarker aufgetragene, rassistische N-Wort festgestellt. Gleich daneben finden sich indes die rechtsextremen Zahlencodes „14“ und „88“. In der Kleinstadt an der Elbe kommt es immer wieder zu ähnlich gelagerten Delikten (mehr dazu hier… und hier… und hier… und hier…).
Rechtsextreme Aufkleber im öffentlichen Raum
In Aken werden an der Dessauer Straße zwei rechtsextreme Aufkleber identifiziert. Bei dem Motiv mit der Aufschrift „Make Germany White again“ handelt es sich klar um eine rassistisch konnotierte Parole, die schon mehrmals in der Kleinstadt an der Elbe registriert wurde. Zudem ist die Ikonographie des Aufklebers durch die Farbkombination schwarz/weiß/rot geprägt, die in der Szene ideologisch aufgeladen ist und als Erkennungsmerkmal nach Innen und Außen fungiert. Das Motiv „Tradition statt Immigration“, visualisiert mit einem stilisierten DDR-Simsonmoped, bedient dabei im Kern den Kulturkampf von Rechts, deren deutungsmächtige Vertreterin die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD ist. Das zeigt sich auch…
Neonazistische Aufkleber im öffentlichen Raum
Entlang der Dessauer Straße in Aken werden an sechs Orten Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ festgestellt. Das Motiv „Deutsch bleiben statt Mainstream“ versucht einerseits, alle gesellschaftspolitischen Diskurse aus dem demokratischen Spektrum, ganz gleich ob Debatten um Migration, Klimaschutz, Bildungspolitik oder Erinnerungskultur, zu diskreditieren. Zum anderen deuten die verwendeten Regenbogenfarben im Arrangement auf eine homophobe Motivation hin.