• Hakenkreuze und Beleidigungen in von ausländischen Studierenden genutzten Wohnblock

    Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, haben drei minderjährige Tatverdächtige mutmaßlich in einem Wohnblock in der Antoinettenstraße zahlreiche, rechtsextreme Schmierereien angebracht, darunter mehr als zehn Hakenkreuze sowie rassistische und fremdenfeindliche Parolen. Die Tatverdächtigen wohnen laut MZ-Erkenntnissen selbst in dem Haus, das auch von vielen ausländischen Studierenden der Hochschule Anhalt genutzt wird. Zuletzt waren im Juni 2025 in einem Parkhaus in Dessau-Nord dutzendfach Hakenkreuzschmierereien, homophobe Beleidigungen und positive Bekenntnisse zur in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften AfD in Graffitiform aufgetaucht.

  • Antisemitische Parole im öffentlichen Raum

    In Aken (Elbe) wurde auf dem Bismarckplatz an einem Stützpfeiler einer blauen Klettergerüstüberdachung den Schriftzug „Juden HFC“ festgestellt, der offenbar mit einem weißen Permanentmarker aufgetragen wurde und eine Breite von ca. 6 cm aufweist. Trotz des offensichtlichen Fußballbezugs ist der antisemitische Gehalt der Parole augenscheinlich. Eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung wurde erstattet, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

  • Rassistische Parole und rechtsextreme Zahlencodes im öffentlichen Raum

    Auf einer Parkbank in der Nähe eines Spielplatzes auf dem Bismarckplatz wird das offenbar mit einem blauen Permanentmarker aufgetragene, rassistische N-Wort festgestellt. Gleich daneben finden sich indes die rechtsextremen Zahlencodes „14“ und „88“. In der Kleinstadt an der Elbe kommt es immer wieder zu ähnlich gelagerten Delikten.

  • Verschwörungsideologischer Aufkleber im öffentlichen Raum

    An einem Laternenmast auf dem Akener Bismarckplatz wird ein Stick mit der Aufschrift „Stop Dem Bespitzeln“ festgestellt. Die darauf ausgewiesene Homepage verweist auf die verschwörungsideologische und esoterische Gruppierung „Himmelsengel“. Dort finden sich in mehreren Sprachen krudeste Verschwörungserzählungen, u. a. von den „Echsenmenschen“. Zudem wird von einem „Großen Plan alle Menschen zu chippen“ fantasiert.

  • Rassistische Parole und rechtsextreme Zahlencodes im öffentlichen Raum

    Auf einer Parkbank in der Nähe eines Spielplatzes auf dem Bismarckplatz wird das offenbar mit einem blauen Permanentmarker aufgetragene, rassistische N-Wort festgestellt. Gleich daneben finden sich indes die rechtsextremen Zahlencodes „14“ und „88“. In der Kleinstadt an der Elbe kommt es immer wieder zu ähnlich gelagerten Delikten (mehr dazu hier… und hier… und hier… und hier…). 

  • Rechtsextreme Aufkleber im öffentlichen Raum

    In Aken werden an der Dessauer Straße zwei rechtsextreme Aufkleber identifiziert. Bei dem Motiv mit der Aufschrift „Make Germany White again“ handelt es sich klar um eine rassistisch konnotierte Parole, die schon mehrmals in der Kleinstadt an der Elbe registriert wurde. Zudem ist die Ikonographie des Aufklebers durch die Farbkombination schwarz/weiß/rot geprägt, die in der Szene ideologisch aufgeladen ist und als Erkennungsmerkmal nach Innen und Außen fungiert. Das Motiv „Tradition statt Immigration“, visualisiert mit einem stilisierten DDR-Simsonmoped, bedient dabei im Kern den Kulturkampf von Rechts, deren deutungsmächtige Vertreterin die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD ist. Das zeigt sich auch…

  • Neonazistische Aufkleber im öffentlichen Raum

    Entlang der Dessauer Straße in Aken werden an sechs Orten Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ festgestellt. Das Motiv „Deutsch bleiben statt Mainstream“ versucht einerseits, alle gesellschaftspolitischen Diskurse aus dem demokratischen Spektrum, ganz gleich ob Debatten um Migration, Klimaschutz, Bildungspolitik oder Erinnerungskultur, zu diskreditieren. Zum anderen deuten die verwendeten Regenbogenfarben im Arrangement auf eine homophobe Motivation hin.

  • Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)

    Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah auf einer Straße und es entstand ein Sachschaden von € 500,00.

  • Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)

    Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah auf einem Spielplatz und es entstand ein Sachschaden von € 200,00.

  • Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)

    Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah an einem Bahnhof und es entstand ein Sachschaden von € 250,00.