Positives Bekenntnis zum NS im öffentlichen Raum
Auf einer Bank an der Elbe wird der Schriftzug „Love NZS“ festgestellt. Dies kann entweder als positiven Bezug zum historischen Nationalsozialismus gelesen werden oder als Unterstützung des aktuellen Rechtsextremismus.
Neonazistischer „Jugendabend“
Nach GegenPart-Informationen hat die neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen so genannten „Jugendabend“ mit sportlichen Betätigungen und einen Grillstand durchgeführt. Solche Aktivitäten sollen im Sinne einer rechtsextremen Selbstoptimierung die Binnenidentität stärken und zugleich Werbung für die „Nationalrevolutionäre Jugend“ (NRJ), die Jugendorganisation der Kleinstpartei, machen.
Neonazistische Flyeraktion
Laut Selbstbezichtigung hat die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ in Großpaschleben Flyer mit der Parole „Der III. Weg – Aktiv auch in Deiner Region“ verteilt. Dies reiht sich in die Raumergreifungsstrategie der Partei ein und soll eine politische Relevanz simulieren, die „Der III. Weg“ in der Region überhaupt nicht hat.
Neonazistische Aufkleber im öffentlichen Raum
An der Bushaltestelle „Grundschule“ in der Burgstraße wird ein ganzes Konvolut von neonazistischen Aufklebern dokumentiert. Die Motive „Ku Klux Klan – Weiße Macht – Tradition seit 1925“ und „Ku Klux Klan – White Power – Section Germany“ beziehen sich unverhohlen positiv auf den rassistischen, antisemitischen und gewalttätigen Geheimbund aus den USA. Bei dem Aufkleber „I Love NS“ ist der positive Bezug zum historischen Nationalsozialismus offensichtlich. Und dem Motiv „Talahons abschieben“ ist in Sprache und Ikonographie der rassistische Gehalt schon anzusehen.
Rechtsextremer Aufkleber im öffentlichen Raum
An der Bushaltestelle „Grundschule“ in der Akener Burgstraße wird ein Aufkleber mit der Aufschrift „AfD – Die Realisten“ dokumentiert. Positive Bekenntnisse zur in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften Partei werden in der Kleinstadt an der Elbe immer wieder festgestellt.
Neonazistische Aufkleber im öffentlichen Raum
In der Gartenstraße werden mehrere rechtsextreme Aufkleber festgestellt. Das eine Motiv macht dafür im Sinne einer rechtsextremen Raumnahme Werbung für den im Juli 2025 gegründeten „Stützpunkt Anhalt“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. Das andere mit der Aufschrift „Ku Klux Klan – Weiße Macht – Tradition seit 1925“ bezieht sich unverhohlen und positiv auf den rassistischen, antisemitischen und gewalttätigen Geheimbund aus den USA.
Rechtsextremer Aufkleber im öffentlichen Raum
In der Akener Töpferbergstraße wird ein Aufkleber mit der Aufschrift „National Stolz!“ dokumentiert. Das Gesamtarrangement zeigt eine militant wirkende männliche Person im Vordergrund, die sich einer anonymisierten Masse mit Regenbogenfahnen in den Weg stellt. Bei dieser rechtsextremen Bildsprache verwundert es nicht, dass dieses Motiv beim rechtsextremen Internetversand „Stickertikker“ erhältlich ist.
Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum
An einem Bushalteschild an der Susigker Straße in Aken wird ein Aufkleber mit der Aufschrift „Deutsch bleiben statt Mainstream“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ dokumentiert. Dieses Aufklebermotiv versucht einerseits, alle gesellschaftspolitischen Diskurse aus dem demokratischen Spektrum, ganz gleich ob Debatten um Migration, Klimaschutz, Bildungspolitik oder Erinnerungskultur, zu diskreditieren. Zum anderen deuten die verwendeten Regenbogenfarben im Arrangement auf eine homophobe Motivation hin.
Verschwörungsideologische Kundgebung
Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.
Demonstration der rechtsextremen AfD, Gegenprotest & Diskreditierung
Laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ) nahmen an einer Kundgebung mit anschließender Demonstration der AfD in Bitterfeld-Wolfen ca. 800 Menschen teil. Der als völkisch-nationalistische geltende AfD-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld um dessen Führungspersönlichkeit Daniel Roi hatte sich als Hauptredner Ulrich Siegmund eingeladen. Dieser ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Magdeburger Landtag und AfD-Spitzenkandidat zur bevorstehenden Landtagswahlen am 06. September 2026.