• Kundgebung aus dem rechten Verschwörungsmilieu

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.

  • Alltagsrassistische Diskriminierung im Kleingarten

    Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, beklagen sich Menschen mit Migrationsbiographie darüber, aus rassistischen Gründen keine Kleingärten in der Doppelstadt pachten zu können. Trotz nachweislich freier Parzellen würden beispielsweise Menschen mit syrischer Herkunft nicht zum Zuge kommen. Ein Syrer der anonym bleiben will gab der MZ zu Protokoll, dass er mit Glück einen Pachtvertrag habe abschließen dürfen - mit ein wenig Nachhilfe, wie er sagt. „Ich habe dem Vorstand 100 Euro gegeben und gesagt, das ist ein Geschenk. Dann hat es geklappt mit dem Vertrag.“ So „günstig“ kämen seiner Aussage nach nicht alle Araber weg, die einen Kleingarten in Dessau-Roßlau…

  • Demonstration aus dem rechten Verschwörungsmilieu

    In Köthen findet eine Kundgebung statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

  • Neonaziaktivisten aus der Region versuchen CSD zu in Leipzig zu stören

    Laut dem Recherche- und Monitoringportal „Chronik LE“ versuchen auch die regionalen Neonaziaktivisten Ringo T. aus Dessau-Roßlau und Jens K. aus Wittenberg aus einer homophoben und rechtsextremen Motivation heraus den Christopher Street Day (CSD) in der sächsischen Metropole zu stören. Am Leipziger Hauptbahnhof hatten sich an diesem Tag laut der Wochenzeitung „Die Zeit“ 300 bis 400 Personen Personen aus dem neonazistischen Milieu versammelt. Die Polizei verbot schließlich nach mehreren Verstößen gegen das Versammlungsgesetz die rechtsextreme Kundgebung, auch alle etwaigen Ersatzveranstaltungen wurden untersagt.