• Verschwörungsideologien im sozialen Nahraum

    Im Verbundprojekt RaisoN werden die Auswirkungen von völkisch-autoritär orientierten Verschwörungsideologien auf den sozialen Nahraum von Betroffenen erforscht, u.a. auf Familien, Freundschaften oder den Kreis der Arbeitskolleg:innen. Besonderes Augenmerk wird auf Prozesse der politischen Radikalisierung gelenkt. Darüber hinaus wird erhoben, welche Informations- und Beratungsbedarfe Fachkräfte in den Handlungsfeldern der Beratung und der nonformalen politischen Bildung haben. TH Köln 2024 Download

  • Fakten gegen rechte Mythen

    Politische Diskussionen scheinen aktuell oft festgefahren, verbissen und verhärtet. Während offensichtlich viele verschiedene Probleme die Menschen bewegen, wird es immer schwieriger, Kompromisse oder Lösungen zu finden. Eine gemeinsame Faktengrundlage ist nur noch selten vorhanden. Der wichtigste Grund dafür: Rechtsextreme Mythen nehmen immer mehr Raum ein. Vor allem die rechtsextreme AfD verbreitet sie seit ihrem Einzug in die Parlamente systema tisch. Die Mythen dienen nicht dem Ziel, die Probleme zu lösen, sondern sollen rechtsextremen Parteien mehr Macht verschaffen. Sie im Alltag...

  • Demonstration aus dem Querdenkermilieu

    In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft. Dabei sind prominent Fahnen des Deutschen Reichs zu sehen.

  • Verschwörungsideologische Kundgebung

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft. 

  • Selbsternannter König zu Haftstrafe verurteilt

    Der Berufungsantrag des selbsternannten "Königs" Peter Fitzek am Landgericht Dessau wird abgewiesen. Damit wird eine erstinstanzliche Entscheidung des Amtsgerichts Wittenberg wegen Körperverletzung und Beleidigung aus dem Juli 2023 bestätigt. Dieses verurteilte Peter Fitzek zu einer achtmonatigen Freiheitsstrafe. Der Vorsitzende begründet dies damit, dass sich das Geschehen mit hinreichender Wahrscheinlichkeit so abgespielt habe. Dabei sei es auch unerheblich, dass der Tritt gegen die Geschädigte H. nicht zweifelsfrei nachzuweisen war.