Antisemitische Parole im öffentlichen Raum
In Aken (Elbe) wurde am 11. März 2025 in der Töpferbergstraße an dem rechten Pfeiler des Stadttors der Schriftzug „Judendynamo“ festgestellt, der offenbar mit einem weißen Permanentmarker aufgetragen wurde und eine Breite von ca. 11 cm aufweist. Trotz des offensichtlichen Fußballbezugs ist der antisemitische Gehalt der Parole augenscheinlich so dass die Rechtsauffassung vertreten wird, dass der Anfangsverdacht der Volksverhetzung gerechtfertigt erscheint.
Anzeige wegen §86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)
Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen §86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat fand an einer Garage statt.
Anzeige wegen §86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)
Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen §86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist.
Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum
Im Bereich des Schützenplatzes wird an einem Schild des Tourismusleitsystems ein Aufkleber mit dem Aufdruck „Zecken jagen“ festgestellt. Dieses Motiv, zu beziehen über den Hooliganstreetwear-Versand „hanseatic“ aus dem Fußballkontext, spricht für die Gewaltaffinität der Szene.
Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum
Im Bereich des Schützenplatzes wird ein Aufkleber mit dem Aufdruck „Heimat verteidigen“ festgestellt. Dieses Motiv spricht mit einem stilisierten und vermummten Mann, dessen Sturmhaube zudem in der extrem rechten beliebten Farbkombination schwarz-weiß-rot gehalten ist, für die Gewaltaffinität der Szene.
Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum
In der Kleinzerbster Straße wird ein Aufkleber mit dem Aufdruck „Gesunde Familien statt LGBT-Propaganda“ festgestellt. Die homo- und queerfeindliche Motivation des Motivs ist offensichtlich.
Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum
An einem Schild der Bushaltestelle „Schützenplatz“ wird ein Aufkleber mit dem Aufdruck „Deutsch bleiben statt Mainstream“ festgestellt. Dieses Motiv „versucht einerseits und inhaltlich, alle gesellschaftspolitischen Diskurse aus dem demokratischen Spektrum, ganz gleich ob Debatten um Migration, Klimaschutz, Bildungspolitik oder Erinnerungskultur, zu diskreditieren.
Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum
In der Kleinzerbster Straße wird ein Aufkleber mit dem Aufdruck „Antideutsche Propaganda an unseren Schulen stoppen“ festgestellt. Dieses Motiv diskreditiert nicht nur pauschal alle Pädagog:innen an Bildungseinrichtungen, sondern stellt im rechtsextrem motivierten Subtext die Vermittlung und Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus in Frage.
Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum
An einem Schild der Bushaltestelle „Schützenplatz“ wird ein Aufkleber mit dem Aufdruck „Antifa-Banden zerschlagen“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ festgestellt. Dieses Motiv, u. a. zu beziehen über den rechtsextremen Internetversand „aktivde“, ist nicht nur als offener Gewaltaufruf zu lesen.
Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)
Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah in einer Gartenanlage.