Chronik 2025

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Stadtrat der rechtsextremen AfD bei Gründung der Jugendorganisation „Generation Deutschland“

Gießen/Dessau-Roßlau
29. November 2025

Nach GegenPart-Informationen hat der AfD-Kommunalpolitiker Jesus Rother im hessischen Gießen an der Gründungsveranstaltung der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ teilgenommen. Rother sitzt für die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte Partei im Stadtrat, inszenierte nachweislich zusammen mit anderen AfD-Mitgliedern im Februar 2025 eine Störung eines U-18-Wahlforums in Dessau und wurde im Oktober 2024 nicht als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses gewählt.  

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Antwort der Landesregierung auf kleine Anfrage zur extrem rechten Szene in Dessau-Roßlau

Magdeburg/Dessau-Roßlau
27. November 2025

In einer Antwort auf eine „Kleine Anfrage“ der fraktionslosen Abgeordneten Henriette Quade weist die Landesregierung insgesamt 70 Personen aus, die in der extrem rechten Szene der Doppelstadt aktiv sind . Diese seien vor allem in den neonazistischen Kleinstparteien „Der III. Weg“ und deren Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ organisiert. Hinzu kommen Parteimitglieder der in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD, die vorwiegend im AfD-Kreisverband Dessau-Roßlau assoziiert sind. Explizit stellt die Antwort der Landesregierung dabei auf die Dessauer AfD-Landtagsabgeordnete Nadine Koppehel und deren Mutter Magrit Wendt ab. Explizit erwähnt wird auch Rene Diedering, seines Zeichens stellvertretender AfD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat von Dessau-Roßlau, und langjähriger Neonaziaktivist im gewaltbereiten Kameradschaftsspektrum. Diedering, der im Februar 2025 nachweislich an einem Neonaziaufmarsch im sächsischen Dresden teilnahm, legte seine Funktion als AfD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat nieder und trat aus der AfD aus nachdem ruchbar wurde, dass er zum Zeitpunkt seines AfD-Eintrittes noch eine Mitglied der rechtsextremen NPD war.

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Antwort der Landesregierung auf kleine Anfrage zur extrem rechten Szene im Landkreis

Magdeburg/Landkreis Wittenberg
27. November 2025

In einer Antwort auf eine „Kleine Anfrage“ der fraktionslosen Abgeordneten Henriette Quade weist die Landesregierung insgesamt 80 Personen aus, die in der extrem rechten Szene des Landkreises Wittenberg aktiv sind . Diese seien vor allem in den neonazistischen Kleinstparteien „Der III. Weg“ und „Die Heimat“ (vormals NPD) organisiert. Laut dieser Einschätzung ist der Kreisverband Wittenberg der rechtsextremen Partei „Die Heimat“ einer der wenigen, der in Sachsen-Anhalt überhaupt noch wahrnehmbare Aktivitäten entfalte. Zuletzt wurde demnach der Wittenberger „Die Heimat“-Aktivist Jonas Zarrad zum Landesvorsitzenden gewählt. Hinzu kommen Parteimitglieder der in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD, die vorwiegend im AfD-Kreisverband Wittenberg assoziiert sind.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
24. November 2025

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Neonazistische Infoveranstaltung

Region Anhalt
24. November 2025

Laut Selbstbezichtigung hat die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ in der Region eine Infoveranstaltung zum so genannten „Holodomor-Gedenken“ durchgeführt. Der Begriff Holodomor steht für den Teil der Hungersnot in der Sowjetunion in den 1930er Jahren in der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik. In dieser Unionsrepublik fielen dem Hunger schätzungsweise drei bis sieben Millionen Menschen zum Opfer. Die Ukraine bemüht sich seit ihrer Unabhängigkeit im Jahr 1991 um eine internationale Anerkennung des Holodomors als Völkermord. Diese Bewertung ist international umstritten. In dem Gedenken der Kleinstpartei zeigt sich zudem eine Spaltung in der rechtsextremen und neonazistischen Szene. Während sich beispielsweise die in Sachsen-Anhalt „als gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD oder verschwörungsideologischen Gruppierungen aus dem Querdenkermilieu im Kontext des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine zumeist prorussisch äußern, unterstützt „Der III. Weg“ eher die Position der Ukraine. Das hängt auch damit zusammen, dass die Kleinstpartei schon vor dem Angriffskrieg enge Kontakte zu neonazistischen Gruppierungen in der Ukraine knüpfte.

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Doppelsigrune und rechtsextremer Zahlencode im öffentlichen  Raum

Dessau-Roßlau (OT Roßlau)
17. November 2025

An einem Papierkorb in der Nähe des Soziokulturellen Zentrums „Ölmühle“ wird eine mit schwarzer Sprühfarbe aufgetragene Doppelsigrune festgestellt. Darüber befindet sich zudem der rechtsextreme Zahlencode „1161“ (Anti-Antifaschistische Aktion). Eine Strafanzeige wurde erstattet, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
17. November 2025

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Neonazistisches Gedenken zum Volkstrauertag

Region Anhalt
16. November 2025

Laut Selbstbezichtigung hat die neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ an mehreren Orten in der Region Anhalt ein so genanntes „Heldengedenken“ durchgeführt. Auf den Fotos zum Post sind u. a. Kriegerdenkmäler auf Friedhöfen in Köthen und Dessau zu sehen, in dem die Kleinstpartei Kränze ablegte und Grabkerzen mit ihrem Logo abstellte. Neben einer mystischen Verklärung des Soldatentums geht es dem „III. Weg“ mit solchen Inszenierungen vor allem darum, ausschließlich deutschen Wehrmachtssoldaten aus dem 2. Weltkrieg zu gedenken und damit in geschichtsrevisionistischer Manier die NS-Verbrechen zu dethematisieren.

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Neonazistisches Gedenken zum Volkstrauertag

Wittenberg
16. November 2025

Die neonazistische Kleinstpartei „Die Heimat“ (vormals NPD) veröffentlicht einen Social Media-Post, der in der Lutherstadt einen Kranz mit der Aufschrift „In ehrendem Gedenken der deutschen Helden unseres Volkes – Die Heimat Sachsen-Anhalt“ zeigt. Der Kranz liegt neben einem Gebinde des Landkreises Wittenberg und der Partei Die Linke, auch solche des CDU-Bundestagsabgeordneten Sepp Müller und des Wittenberger AfD-Bundestagsabgeordneten Volker Scheurell auf dem Foto zu sehen sind. Unklar ist, ob die Neonaziaktivisten selbst an dem Gedenken teilnahmen oder den Kranz dort nachträglich ablegten.

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Neonazistisches Gedenken zum Volkstrauertag

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
16. November 2025

Ein Social Media-Post zeigt ein Foto, auf dem insgesamt vier Neonazis der Gruppierung „Freie Kräfte Dessau/Roßlau Elbe“ aus dem militanten Kameradschaftsspektrum zu sehen sind, wie sie mit Fackeln in der Hand vor dem sogenannten Boelcke-Denkmal in Dessau posieren, und rund um ihr eignes Gebinde Grablichter gruppiert haben. Das Ensemble auf dem Dessauer Ehrenfriedhof ist dem deutschen Jagdflieger Oswald Boelcke gewidmet. Für die Neonazis ist es vor allem deshalb interessant, weil eine Tafel auch an die deutschen Opfer des 2. Weltkrieges erinnert. Dem neonazistischen Personenzusammenschluss um seine Führungspersönlichkeit Alexander Weinert geht es mit solchen Inszenierungen in geschichtsrevisionistischer Manier um eine Täter-Opfer-Umkehrung und in letzter Konsequenz um eine Leugnung und Relativierung des NS-Terrors.

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Rechtsextremes und neonazistisches Gedenken zum Volkstrauertag

Dessau-Roßlau (OT Roßlau)
16. November 2025

Die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD hat sich am Gedenken zum Volkstrauertag beteiligt. In den sozialen Medien veröffentlichte die Partei ein Foto der Gedenkveranstaltung auf dem Ehrenfriedhof in Roßlau. Zu sehen ist der dortige AfD-Ortsbürgermeister Laurens Nothdurft, der in der Vergangenheit in der 2009 aufgrund ihrer Wesensverwandtschaft mit der Hitlerjugend verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ zeitweise in leitender Position aktiv war, wie er einen Kranz ablegt. Auf demselben Foto ist zudem auch ein Kranz der neonazistischen Kameradschaft „Freie Kräfte Dessau/Roßlau Elbe“ zu sehen. Das zeigt einmal mehr, wie eng die verschiedenen Spektren der extrem Rechten in diesem Ortsteil vernetzt sind.

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Kreisverband der rechtsextremen AfD teilt diskreditierenden und antisemitischen Post gegen Bodo Ramelow

Dessau-Roßlau/Magdeburg
16. November 2025

Der Kreisverband Dessau-Roßlau der in Sachsen-Anhalt „als gesichert rechtsextremen Bestrebung“ eingestufte AfD hat in den sozialen Medien einen Post geteilt, der ursprünglich von der Linksjugend „Solid“ aus Magdeburg veröffentlich wurde. Darin bezeichnet die Jugendorganisation der Partei DIE LINKE aus der Landeshautstadt den ehemaligen Ministerpräsidenten Thüringens und jetzigen Bundestagsvizepräsidenten Bodo Ramelow (DIE LINKE) als „Imperialisten“ der sich wiederholt sexistisch verhalten habe. Außerdem unterstellt Solid Ramelow „einen Genozid geleugnet“ zu haben. Dabei ist offenbar seine differenzierte Haltung zum so genannten Nahostkonflikt im Allgemeinen und dem Massaker der islamistischen Terrorgruppe Hamas am 07. Oktober 2023 im Speziellen gemeint. In diesem Posting wird erneut deutlich, wie verbreitet antisemitische Einstellungen in der Linkspartei sind.

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Kreisverband der rechtsextremen AfD wählt neuen Vorstand

Zörbig (OT Löberitz), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
14. November 2025

Der als völkisch-nationalistische geltende AfD-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld hat auf seinem Parteitag in Löberitz einen neuen Vorstand gewählt. Alter und neuer Kreisvorsitzender ist demnach der Landtagsabgeordnete Daniel Roi. Als Stellvertreter bestimmen die Delegierten Volker Olenicak, Hennig Dornack und Sven Lobermeyer.

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Kommunalpolitiker der rechtsextremen AfD legt Mandate nieder

Gräfenhainichen, Landkreis Wittenberg
13. November 2025

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, legt der AfD-Politiker Steffen Kühn seine Mandate im Stadtrat von Gräfenhainichen und im Kreistag nieder. Laut Lokalzeitung würden die Rücktritte nicht im Zusammenhang mit einer Fotoaffäre aus dem Februar 2025 stehen. Damals tauchte im Netz ein Foto auf, dass Kühn zusammen mit einer Herrenrunde von acht jungen Männern zeigte. An der Wand hing dabei gut sichtbar eine Reichsfahne nebst Reichsadler und eisernem Kreuz, im Hintergrund waren zudem ein Stahlhelm, eine Gasmaske und eine Machete zu sehen. Und der Mann ganz links, der nur zwei Plätze neben Steffen Kühn saß, zeigte augenscheinlich den verbotenen Hitlergruß.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
11. November 2025

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Neonazistischer Erste-Hilfe-Kurs

Region Anhalt
08. November 2025

Laut Selbstbezichtigung hat die neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ in der Region Anhalt für ihre Mitglieder und Sympathisanten einen Erste-Hilfe-Kurs mit Reanimationstraining und stabiler Seitenlage angeboten. Mit solchen Angeboten versucht die Partei, vor allem junge Menschen an sich zu binden.

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„Bürgerdialog“ der rechtsextremen AfD

Dessau-Roßlau (OT Roßlau)
07. November 2025

Der AfD-Kreisverband Dessau-Roßlau, dessen Führungspersonal sich maßgeblich aus Akteuren mit Neonazivergangenheit zusammensetzt, führt einen so genannten Bürgerdialog unter dem Motto „Bürger fragen! – Wir antworten!“ in der Roßlauer Gaststätte „Zur Biethe“ durch. Als Redner:innen waren neben der hiesigen AfD-Landtagsabgeordneten Nadine Koppehel auch ihr Fraktionskollege Hans-Thomas Tillschneider angekündigt. Der Veranstaltungsort dürfte nicht zufällig gewählt worden sein: Seit 2024 steht mit Laurens Nothdurft ein AfD-Politiker dem Ortsteil als Ortsbürgermeister vor. Nothdurft gehörte nachweislich zur Führungsriege der 2009 verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ), ist bundesweit in der extrem rechten Szene gut vernetzt und vertrat zuletzt das rechtsextreme „Compact“-Magazin anwaltlich vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.

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Selbsternannter „König von Deutschland“ weiter in Untersuchungshaft

Wittenberg/Karlsruhe
07. November 2025

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, sitzt Peter Fitzek als selbsternannter Souverän der Reichsbürgergruppierung „Königreich Deutschland“ (KRD) weiter in Untersuchungshaft. Derzeit seien keine Prognosen darüber möglich, wann Anklage gegen die vier Tatverdächtigen – alle noch in Untersuchungshaft - aus vier Bundesländern erhoben werde. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat das KRD demnach im Mai 2025 verboten, in der Folge wurden Führungspersönlichkeiten festgenommen und Razzien durchgeführt.

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Offener Brief wegen Schulsozialarbeit – Befürchtung das rechtsextreme AfD das Programm streichen könnte

Dessau-Roßlau/Mageburg/Halle (Saale)
05. November 2025

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, hat die Stadt Dessau-Roßlau nach Zustimmung durch den Stadtrat gemeinsam mit der Landeshauptstadt Magdeburg und der Stadt Halle (Saale) einen offenen Brief an das Bildungsministerium geschrieben. In diesem wird gefordert, eine Anschlussfinanzierung für das Programm zur Schulsozialarbeit zu ermöglichen, weil die entsprechende Förderung durch die Europäische Union Ende 2028 ausläuft. Wie die MZ darlegt bestünde zudem die Befürchtung, dass die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD bei einem für sie positives Ergebnis bei der bevorstehenden Landtagswahl am 06. September 2026 die Schulsozialarbeit ganz streichen könnte.

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Neonazistische Flyeraktion

Köthen (Anhalt), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
05. November 2025

Nach GegenPart-Informationen verteilt die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ Flyer mit der Parole „Wir laufen Streife für Deine Sicherheit“ in der Bachstadt. Unter anderem findet die Partnerschaft für Demokratie diese Propagandaträger im Briefkasten, wobei von einer gezielten Einschüchterung gegen dieses demokratische Netzwerk ausgegangen werden kann.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
03. November 2025

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Demonstration aus dem Querdenkerspektrum

Wittenberg
03. November 2025

In Wittenberg findet eine verschwörungsideologische Demonstration unter dem Titel „Reformation 2. 0 –  Free Europe - Für Frieden, Freiheit und Souveränität“ statt, an der vor allem Menschen aus dem Reichsbürger- und Verschwörungsmilieu teilnehmen. Bei der Versammlung die am Arsenalplatz startet sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.

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Demonstration & Kundgebung der rechtsextremen AfD

Bitterfeld-Wolfen (OT Bitterfeld)
03. November 2025

Der als völkisch-nationalistische geltende AfD-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld um dessen Führungspersönlichkeit Daniel Roi mobilisiert in Bitterfeld-Wolfen zu einer Kundgebung auf den Bitterfelder Marktplatz. Laut der Mobilisierung, die unter anderm in den sozialen Medien stattfindet soll eine Demonstration durch die Innenstadt folgen. Als Hauptredner hat sich die rechtsextreme Partei diesmal Joachim Paul aus Rheinland-Pfalz eingeladen. Paul, der für die AfD im Landtag von Rheinland-Pfalz sitzt, wollte als Oberbürgermeisterkandidat in Ludwigsburg antreten. Der zuständige Wahlausschuss lehnte seine Kandidatur mit der Begründung ab, dass erhebliche Zweifel an seiner Verfassungstreue bestünden, u. a. wegen seinen engen Kontakte in die extrem rechte Szene hinein.

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Verschwörungsideologischer Autokorso, Kundgebungen und Lichterspaziergang zum Reformationstag

Wittenberg
31. Oktober 2025

Die verschwörungsideologische Gruppierung „Reformation 2.0“ aus Wittenberg, die in letzter Zeit vor allem durch Spaltungs- und Auflösungserscheinungen von sich reden machte, rief zum Reformationstag zu einem europaweiten Aktionstag unter dem Motto „Free Europe“ auf. Angekündigt waren neben zwei Kundgebungen (Lutherstraße und Breitscheidstraße), einem Autokorso und einem „Lichterspaziergang“ in der Lutherstadt selbst, auch versammlungsrechtliche Aktionen in Neubrandenburg, Dresden, Kiel, München, Frankfurt/Main und Wien. Die Beteiligung fiel in Wittenberg und allen Orten indes mickrig aus, hat doch die Querdenkerszene aus denen sich diese Gruppen speisten, seit dem Ende der Pandemie wesentlich an Handlungsfähigkeit und Deutungsmächtigkeit verloren.

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Neonazistische Instrumentalisierung der Gesundheitspolitik

Zerbst (Anhalt), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
28. Oktober 2025

Nach GegenPart-Informationen hat die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen Social Media-Post unter der Überschrift "Schlüsselindustrien, Betriebe der allgemeinen Daseinsvorsorge und Banken verstaatlichen ! Deutscher Sozialismus jetzt!" veröffentlicht. In dem Text thematisieren die Neonazis die viel diskutierte Teilschließung des privat betriebenen Krankenhauses in Zerbst.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
27. Oktober 2025

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
27. Oktober 2025

An einer Bushaltestelle in der Köthener Straße in Aken wird ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Make Germany White again“ festgestellt. Die ganz klar rassistisch konnotierte Parole wurde schon mehrmals in der Kleinstadt an der Elbe registriert.

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Neonazistische Tags im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
26. Oktober 2025

Im Bereich der Aussichtsplattform „Am Anker“ am Akener Hafen werden insgesamt 10 neonazistische Schriftzüge entdeckt. Darunter die rassistische Botschaft „White Power“, in mehreren Varianten der rechtsextreme Zahlencode „1161“ (Anti-Antifaschistische-Aktion) oder die Parole „Landser“, die entweder in einer positiven Bezugnahme auf einen Infanteristen der verbrecherischen, deutschen Wehrmacht im 2. Weltkrieg oder auf die als kriminelle Vereinigung verbotene Rechtsrockband gleichen Namens hindeutet.

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Rechtsextremer Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
26. Oktober 2025

An einer Laterne in der Akener Hafenstraße wird ein Aufkleber mit dem Parteilogo der AfD dokumentiert. Positive Bekenntnisse zur in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften Partei werden in der Kleinstadt an der Elbe immer wieder festgestellt und dass, obwohl Aken einer der wenigen Gebietskörperschaften im Land ist, in der die AfD nicht im Kommunalparlament sitzt.

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Neonazistische Herbstwanderung

Region Anhalt
24. Oktober 2025

Laut Selbstbezichtigung auf Social Media hat die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ und deren Jugendorganisation Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ) eine so genannte „Herbstwanderung mit Kräuterkunde“ in der Region durchgeführt. Dies kann als untauglicher Versuch der Partei verstanden werden, sich als Kämpferin für Umwelt- und Naturschutz mit pseudopädagogischem Anspruch zu gerieren.

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