Chronik 2025

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Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
30. September 2025

In der Straße des Friedens wird ein Aufkleber mit der Parole „I love NS“ entdeckt, eine unumwundene Glorifizierung des historischen Nationalsozialismus und damit eine Verhöhnung aller NS-Opfer. Zu beziehen ist der Aufkleber ausschließlich über die neonazistische Website „Druck 18“. Quelle: eigener Bericht

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Rechtsextremer Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
28. September 2025

In der Dessauer Straße in Aken wird ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Make Germany White again“ festgestellt. Die ganz klar rassistisch konnotierte Parole wurde erst vor einigen Tagen in der Kleinstadt an der Elbe an einem Tourismusleitsystem registriert.

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Rechtsextremer Aufkleber im öffentlichen Raum

Dessau-Roßlau (OT Dessau-Nord)
28. September 2025

In der Dessauer Körnerstraße wird ein geschichtsrevisionistischer Aufkleber mit der Parole „Das ganze Deutschland soll es sein“ festgestellt. Auf dem Aufkleber ist eine stilisierte Karte des Deutschen Reiches in den Grenzen von 1937 zu sehen.

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Jugendliche wegen Verbrennung des Tagebuchs der Anne Frank verurteilt

Aken (Elbe) / Köthen (Anhalt) / Amtsgericht
24. September 2025

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, sind zwei männliche Jugendliche vom Amtsgericht Köthen wegen Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener verurteilt worden. Der eine Jugendliche muss demnach 60 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten, der andere eine Geldstrafe von € 500,00 an einen gemeinnützigen Verein zahlen. Das Gericht sah es demnach als erwiesen an, dass die Angeklagten am 29. Mai 2024 an einer Akener Bushaltestelle das Tagebuch der Anne Frank verbannt haben.

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Rechtsextreme Propagandaserie im öffentlichen Raum

Dessau-Roßlau (OT Roßlau)
24. September 2025

Nach dem Hinweis eines Beratungsnehmenden hat sich das Projekt GegenPart im Rahmen eines Vor-Ort-Monitorings selbst ein Bild gemacht. Das besorgniserregende Ergebnis: Über 50 rechtsextreme Aufkleber, Graffitis und Zahlencodes im Bereich des Roßlauer Bahnhofes, viele davon mit Bezug zur im Ortsteil nachweislich aktiven, neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
22. September 2025

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Hakenkreuz im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
22. September 2025

An einem Glascontainer in der Straße des Friedens wird ein stilisiertes Hakenkreuz entdeckt. Das offenbar mit schwarzer Sprühfarbe aufgetragene, inkriminierte Symbol hatte dabei einen Durchmesser von ca. 30 mal 30 cm. Eine Strafanzeige wurde erstattet, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

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Erntedankfeier aus dem neonazistischen Milieu

Region Anhalt
22. September 2025

Die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ führte laut Selbstbezichtigung eine Erntedankfeier in der Region Anhalt durch. In einem Blogbeitrag bringen die Neonazis diese Veranstaltung in Verbindung mit ihrer Vorstellung von „völkischem Brauchtum“ und nutzen die Inszenierung dafür, ihre Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ (NRJ) zu bewerben.

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Focus berichtet prominent über Roßlauer AfD-Aktivisten mit Neonazivergangenheit

München/Dessau-Roßlau (OT Roßlau)
22. September 2025

Das wöchentlich in München erscheinende, bundesweit vertriebene Nachrichtenmagazin „Focus“  berichtet in einem Leitartikel unter der Überschrift „Der Posterboy der AfD und seine Schattenmänner“ eigentlich über den sachsen-anhaltinischen AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zur bevorstehenden Landtagswahl am 06. September 2026. Siegmund hat auf TikTok 550.000 Follower und will Ministerpräsident werden. Doch einer der „Schattenmänner“ ist der Roßlauer Patrick Harr, der nachweislich, wie auch Siegmund, nicht nur an dem bekannten Potsdamer Strategietreffen teilgenommen hat, sondern als ehemaliger Funktionär der 2009 wegen ihrer Wesensverwandschaft zur NS-Hitlerjugend verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) eine lupenreine Neonazivergangenheit aufzuweisen hat.

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Neonazistisches Gedenken im öffentlichen Raum

Region Anhalt
22. September 2025

Unter der Überschrift„Erinnern heißt kämpfen – Schweigen heißt verraten“ veröffentlicht die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ auf Social Media einen Post zu einem so genannten „Vertriebenengedenken“. In geschichtsrevisionistischer Manier heißt es in dem Beitrag u. a. „Millionen Deutsche wurde nach dem 2. Weltkrieg brutal vertrieben, enteignet und ermordet. Ostpreußen, Schlesien und Sudetenland – verlorene Heimat, verlorenes Leben. Doch das öffentliche Gedenken daran bleibt mager, oft tabuisiert.“ Gerade der letzte Satz dieses Zitates zeigt den pathologischen Realitätsverlust der Rechtsextremisten, befindet sich doch mitten in Berlin, am Anhalter Bahnhof, seit Jahren das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung und Versöhnung.

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Neonazistische Flyeraktion

Südliches Anhalt (OT Weißandt-Gölzau), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
22. September 2025

Nach GegenPart-Informationen hat die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ in Weißandt-Gölzau Rundflyer mit der Parole „Wir sind die echten Grünen! Umweltschutz ist Heimatschutz“ verteilt. Zum einen stellt diese Propagandaaktion inhaltlich einen positiv zum historischen Nationalsozialismus her, war doch auch im NS „Naturschutz“ ein wichtiger Baustein, der zudem völkisch und mit einer Blut- und Bodenideologie aufgeladen war. 

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Angekündigte Großdemonstration aus dem verschwörungsoffenen Querdenkermilieu fällt mickrig aus

Dessau-Roßlau (Innenstadt)
21. September 2025

Eigentlich hatten sich die Gruppierungen, mit hin die so genannten „Handwerker für den Frieden“ und der verschwörungsideologische Personenzusammenschluss „Familien- und Wirtschaftsinitiative Dessau-Roßlau“, die am 21. September 2025 großspurig zur Großdemo „Für Frieden und unsere Wirtschaft“ auf dem Dessauer Marktplatz aufgerufen hatten, viel mehr erwartet. Am Ende waren es laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ) gerade einmal 500 Menschen - und dies trotz des enormen Aufwandes und eingedeckt der Tatsache, dass die Demoteilnehmenden aus ganz Sachsen-Anhalt und darüber hinaus angereist sind. Schließlich hatten die Organisatoren keine Kosten und Mühen gescheut, in der gesamten Region von Aken bis Bitterfeld-Wolfen mit großen Werbebannern für die versammlungsrechtliche Veranstaltung geworben. Wie schon letztes Jahr in Wittenberg konnte der bundesweite Trend nicht gestoppt werden, dass dem verschwörungs- und rechtsoffenen Querdenkermilieu nach dem Ende der Pandemie die Leute ausgehen.

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Rechtsextremer Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
19. September 2025

An einem Touristenleitsystem auf dem Schützenplatz in Aken wird ein ganzes Konvolut von neonazistischen Aufklebern festgestellt. Das Motiv „Ist im Kopf nur grüner Mist, wird man Klimaaktivist“, zu beziehen auf dem rechtsextremen Internetportal „volksaufklärer“, leugnet offensichtlich den menschengemachten Klimawandel und dessen Folgen, während die Parole „Make Germany white again“ ganz klar rassistisch konnotiert ist.

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Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
14. September 2025

An einer Laterne in der Köthener Chaussee wird ein rechtsextremes Aufklebermotiv mit der Aufschrift „Nicht mein Kanzler“ festgestellt, das das Konterfei von Olaf Scholz zeigt. Hierbei geht es nicht nur darum, das Engagement demokratischer Parteien pauschal verächtlich zu machen, sondern im Subtext die Systemfrage aus einer neonazistischen Perspektive zu stellen.

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Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
14. September 2025

An einem Straßenschild in der Akener Bobbestraße wird das neonazistische Aufklebermotiv „ZKN freie Zone“ entdeckt. „ZKN“ steht dabei für „Zecken“, eine seit geraumer Zeit gebräuchliche und despektierliche Bezeichnung der extrem rechten Szene für Menschen, die sich gegen Antisemitismus und Rassismus engagieren. Der Begriff dockt dabei auch und gerade an die so genannten „National befreiten Zonen“ von Neonazis an, die diese in den 1990iger und 2000er Jahren propagierten.

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Neonazistische Kleinstpartei diskreditiert Stadtrat

Dessau-Roßlau
12. September 2025

Nach GegenPart-Informationen hat die neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ den Dessauer Stadtrat Paul Nolte (fraktionslos) in einem Post auf Social Media diskreditiert und zudem veröffentlicht, dass dieser in Dessau-Nord wohne. Anlass für den III. Weg-Post war demnach ein Pressemitteilung (PM), in der Nolte etwaige Hitlergrüße und rassistischen Parolen beim Heimat- und Schifferfest kritisierte und die PM mit dem Satz „Bildet Banden, macht sie platt“ enden ließ. Der III. Weg bezeichnet Nolte, der Mitglied der Linkspartei ist, in diesem Post als „linksextrem“.

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Rechtsextremer Zahlencode im öffentlichen Raum

Dessau-Roßlau (OT Dessau-Nord)
10. September 2025

In der Dessauer Karlstraße wird ein großflächiges Graffiti mit dem rechtsextremen Zahlencode „1161“ (Anti-Antifaschistische Aktion) festgestellt. Ähnlich gelagerte Propagandadelikte, zumeist noch in Verbindung mit strafrechtlich relevanten Inhalten, werden in der Region immer wieder registriert.

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Kleine Anfrage zu Reichsbürgergruppierung „Königreich Deutschland“ (KRD)

Magdeburg/Wittenberg
09. September 2025

Aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage geht hervor, dass am 13. Mai 2025 in Zusammenhang mit dem bundesweiten Verbot der Reichsbürgergruppierung „Königreich Deutschland“ (KRD) ein Wohnobjekt im Landkreis Wittenberg durchsucht wurde. Wohnungseigentümer war dabei ein Mann, der für das KRD  „verwaltungsspezifische Tätigkeiten“ durchgeführt habe. Ihm sei auch die entsprechende Verbotsverfügung zugestellt worden. In der Antwort listet die Landesregierung zudem 41 Veranstaltungen des KRD in Wittenberg auf, die die Gruppierung von 2015  bis 2022 dort durchgeführt hat.

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Verwaltungsspitze stoppt Gremienfolge zu AfD-Antrag zur Arbeitspflicht für Asylbewerber:innen und Bürgergeldempfänger:innen

Dessau-Roßlau (Stadtrat)
09. September 2025

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, hat die Verwaltungsspitze das AfD-Anliegen, eine etwaige Arbeitspflicht für Asylbewerber:innen und Bürgergeldempfänger:innen auf die Tagesordnung des Stadtrates zu setzen, vorerst gestoppt. Zur Begründung hieß es, dass der Inhalt dieser Fraktionsvorlage keinen Sachverhalt darstelle, der in die Zuständigkeit des Kommunalparlamentes falle.

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Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
08. September 2025

In der Dessauer Straße wird ein Aufkleber mit der zynischen Aufschrift „Syrien ist frei, jetzt geht alle heim“ identifiziert. Dieser aggressiv-rassistische Botschaft suggeriert zudem wahrheitswidrig, dass nach dem Sturz des Assad-Regimes funktionierende, staatliche Strukturen entstanden wären und ignoriert, dass die syrische Übergangsregierung von Islamisten, die bis vor kurzem auch im Westen als Terroristen eingestuft wurden, dominiert wird.

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Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
08. September 2025

An einer Bushaltestelle in der Dessauer Chaussee wird ein Aufkleber mit der Parole „I love NS“ entdeckt, eine unumwundene Glorifizierung des historischen Nationalsozialismus und damit eine Verhöhnung aller NS-Opfer.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
08. September 2025

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Neonazistische Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
07. September 2025

An der ehemaligen NP-Filiale in der Akener Bärstraße wird ein ganzes Konvolut neonazistischer Aufkleber entdeckt, das die ganze, menschenverachtende Bandbreite der extrem rechten Szene fast schon idealtypisch aufschlüsselt. Am gleichen Ort wurde übrigens im Mai 2024 die strafrechtlich relevante und antisemitische Parole „Juden töten“ identifiziert.  Unter den Aufklebern fand sich die rassistische Parole „Raus mit die Viecher“, eine Quasi-Entmenschlichung für Menschen mit Migrationsbiographie, das Bezug auf die rechtsextreme Familie Ritter aus Köthen nimmt, die durch TV-Reportagen bekannt wurde. An der ehemaligen NP-Filiale in der Akener Bärstraße wird ein ganzes Konvolut neonazistischer Aufkleber entdeckt, das die ganze, menschenverachtende Bandbreite der extrem rechten Szene fast schon idealtypisch aufschlüsselt. Am gleichen Ort wurde übrigens im Mai 2024 die strafrechtlich relevante und antisemitische Parole „Juden töten“ identifiziert.  Unter den Aufklebern fand sich die rassistische Parole „Raus mit die Viecher“, eine Quasi-Entmenschlichung für Menschen mit Migrationsbiographie, das Bezug auf die rechtsextreme Familie Ritter aus Köthen nimmt, die durch TV-Reportagen bekannt wurde.

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Neonazistische Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
05. September 2025

In der Meister- und Komturstraße werden an fast 10 Klebeorten mehrere, rechtsextreme Aufklebermotive festgestellt. Die Parole „Deutsch bleiben statt Mainstream“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ wurde indes nicht das erste Mal in der Stadt registriert. Die Parole „Tradition statt Immigration“, visualisiert mit einem stilisierten DDR Simsonmoped, bedient dabei im Kern den Kulturkampf von Rechts, als dessen deutungsmächtige Vertreterin die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte AfD fungiert.

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Kleine Anfrage zu neonazistischen Jugendgruppen in Sachsen-Anhalt

Magdeburg/Dessau-Roßlau (OT Roßlau)
03. September 2025

Aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage geht hervor, dass in Roßlau die neonazistische Gruppierung „Rechte Jugend Roßlau“ (kurz: RJR) aktiv ist. Dies deckt sich auch mit GegenPart-Erkenntnissen und wird zudem durch Propagandadelikte im öffentlichen Raum gestützt.

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Kleine Anfrage wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz

Magdeburg/Sandersdorf-Brehna (OT Roitzsch), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
03. September 2025

Aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage geht hervor, dass am 03. April 2025 insgesamt vier Objekte im Landkreis Anhalt-Bitterfeld (Wohn- und Geschäftsräume sowie ein Spint beim Arbeitgeber) durchgesucht worden, die einem 19-Jährigen Tatverdächtigen zugerechnet werden. Dem Mann wird der Besitz von illegaler Pyrotechnik vorgeworfen. Zudem soll er einen rechtsextremen Versandhandel betrieben haben.

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Antisemitische Parole im öffentlichen Raum

Dessau-Roßlau (OT Dessau-Nord)
02. September 2025

In der Hans-Heinen-Straße wurde die antisemitische Parole „Juden jagen“ festgestellt. Das inkriminierte Graffiti wies dabei eine Breite von ca. 60 cm auf und wurde offenbar mit blauer Sprühfarbe aufgetragen. Eine Strafanzeige wurde erstattet, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

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Demonstration der rechtsextremen AfD

Bitterfeld-Wolfen
01. September 2025

aut Mitteldeutscher Zeitung nahmen an einer Demonstration mit anschließender Kundgebung der AfD in Bitterfeld-Wolfen ca. 350 Menschen teil. Der als völkisch-nationalistische geltende AfD-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld um dessen Führungspersönlichkeit Daniel Roi hatte sich als Hauptrednerin der die AfD-Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch eingeladen.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
01. September 2025

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Doppelsigrune im öffentlichen Raum

Dessau-Roßlau (OT Dessau-Nord)
01. September 2025

Eine engagierte Bürgerin stellt in der Carl-Maria-von-Weber-Str. eine mit blauer Sprühfarbe aufgetragene Doppelsigrune fest, wobei dass inkriminierte Symbol eine Höhe von ca. 20 cm aufwies. Offenbar mit der gleichen Farbe wurde indes das ältere Graffiti „161“ (Anti-Faschistische-Aktion) übermalt, was zusätzlich auf eine neonazistische Motivation der Propagandatat hinweist. Eine Strafanzeige wurde erstattet, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

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