• Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum

    In der Dessauer Innenstadt wird ein Aufkleber mit der Aufschrift „FCK AFA“ (Scheiß Antifaschistische Aktion) entdeckt. In der Logik von Neonazis ist hier nicht davon auszugehen, dass damit nur im engsten Sinne die politische Feindschaft zu vermeintlichen oder tatsächlichen, antifaschistischen Gruppierungen oder Bewegungen zum Ausdruck kommt.

  • Neonazistische Kleinstpartei wählt Aktivisten aus der Region zum Landesvorsitzenden

    Der Landesverband Sachsen-Anhalt der neonazistischen Kleinstpartei „Die Heimat“ (vormals NPD) hat den Wittenberger Neonaziaktivisten Jonas Zarrad zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Zarrad ist seit Jahren in der JN (Junge Nationalisten; Jugendorganisation der NPD) aktiv, hatte zuletzt in der Lutherstadt einen Neonaziaufmarsch gegen den dortigen Christopher Street Day angemeldet oder inszeniert sich als vermeintlicher Kämpfer für Natur- und Umweltschutz.

  • Neonazistische Aufkleber im öffentlichen Raum

    m Bereich der Akener Marienkirche wird zum einen ein Aufkleber mit der rassistischen Botschaft „One Nation. One People. Stop Immigration!“ festgestellt. Hinzu kommt ein Aufklebermotiv mit der rassistischen Parole „Wir müssen draußen bleiben“. Das ursprünglich einmal für Hunde gedachte Begehungsverbot (u. a. in Geschäften) zeigt die ganze Menschenverachtung der extrem rechten Szene.  Abgebildet ist eine Frau in einer stilisierten Burka, die in Gestalt einer bewaffneten islamistischen Terroristin daherkommt. Das Motiv ist u. a. auf der neonazistischen Plattform „defend europe“, die der Identitären Bewegung nahesteht, zu beziehen.

  • Verschwörungsideologische Kundgebung

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

  • Neonazistischer Jugendabend

    Laut Selbstbezichtigung auf Social Media hat die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ und deren Jugendorganisation NRJ (Nationalrevolutionäre Jugend) einen so genannten „Jugendabend“ durchgeführt. Was zunächst harmlos klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein Kampfsporttraining im Sinne einer neonazistischen Selbstoptimierung. Auf einem Foto zum Post sind dann auch ca. 25 junge Männer zu sehen, deren Gesichter verpixelt sind und die martialisch vor der Kamera posieren. Besonders brisant, an der Aktion sollen demnach auch Mitglieder der neonazistischen Bürgerwehr „Centuria“ aus der Ukraine teilgenommen haben.

  • Hakenkreuze im öffentlichen Raum

    In Aken (Elbe) wurden an einem Spielgerät auf dem Nikolaiplatz (Spielplatz) zwei stilisierte Hakenkreuze, offenbar mit blauer Malkreide aufgetragen, festgestellt. Eine Strafanzeige wurde erstattet, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

  • Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)

    Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah auf einer Straße und es entstand ein Sachschaden von € 100,00.

  • Neonazistischer „Streifgang“ & Flyerverteilung

    Laut Selbstbezichtigung führt der Stützpunkt „Anhalt“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen sogenannten „Streifgang“ in Roßlau durch und will dabei auch Flyer verteilt haben. Auf dem entsprechenden Social Media-Post sind auf einem Foto sieben Neonazis in der Rückansicht zu sehen, wie sie gerade die Unterführung am Roßlauer Bahnhof durchschreiten. Dort wurden erst kürzlich Dutzende Aufkleber und Graffitis, viele davon mit Bezug zum „III. Weg“, dokumentiert.

  • Anzeige wegen Paragraph 130 (Volksverhetzung)

    Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 130 (Volksverhetzung) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah an einem Bahnhof und es entstand ein Sachschaden von € 500,00.