• Neonazistische Flyerverteilung

    Nach GegenPart-Informationen hat die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ in Gräfenhainichen Flyer mit der Parole „Ja zur Heimat - Nein zu Plastik“ verteilt. Dies ein untauglicher Versuch der Neonazipartei, sich als Kämpferin für Umwelt- und Klimaschutz zu inszenieren. 

  • Stammtisch der rechtsextremen AfD

    Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Extrem rechten Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt“ geht hervor, dass die in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften AfD einen Stammtisch durchgeführt hat.

  • Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)

    Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah an einem Mehrfamilienhaus und es entstand ein Sachschaden von € 1.000,00.

  • Kleine Anfrage zu neonazistischen Jugendgruppen in Sachsen-Anhalt

    Aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage geht hervor, dass in Roßlau die neonazistische Gruppierung „Rechte Jugend Roßlau“ (kurz: RJR) aktiv ist. Dies deckt sich auch mit GegenPart-Erkenntnissen und wird zudem durch Propagandadelikte im öffentlichen Raum gestützt.

  • Kleine Anfrage wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz

    Aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage geht hervor, dass am 03. April 2025 insgesamt vier Objekte im Landkreis Anhalt-Bitterfeld (Wohn- und Geschäftsräume sowie ein Spint beim Arbeitgeber) durchgesucht worden, die einem 19-Jährigen Tatverdächtigen zugerechnet werden. Dem Mann wird der Besitz von illegaler Pyrotechnik vorgeworfen. Zudem soll er einen rechtsextremen Versandhandel betrieben haben.

  • Antisemitische Parole im öffentlichen Raum

    In der Hans-Heinen-Straße wurde die antisemitische Parole „Juden jagen“ festgestellt. Das inkriminierte Graffiti wies dabei eine Breite von ca. 60 cm auf und wurde offenbar mit blauer Sprühfarbe aufgetragen. Eine Strafanzeige wurde erstattet, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

  • Verschwörungsideologische Kundgebung

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

  • Doppelsigrune im öffentlichen Raum

    Eine engagierte Bürgerin stellt in der Carl-Maria-von-Weber-Str. eine mit blauer Sprühfarbe aufgetragene Doppelsigrune fest, wobei dass inkriminierte Symbol eine Höhe von ca. 20 cm aufwies. Offenbar mit der gleichen Farbe wurde indes das ältere Graffiti „161“ (Anti-Faschistische-Aktion) übermalt, was zusätzlich auf eine neonazistische Motivation der Propagandatat hinweist. Eine Strafanzeige wurde erstattet, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

  • Rechte Parolen und rassistische Gesänge bei Heimatfest

    Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, soll beim 45. Heimat- und Schifferfest in Roßlau während des Liedes "Lamour toujours" die rassistische Parole "Ausländer raus!" skandiert worden sein. Zudem hätten einige junge Männer dazu den verbotenen Hitlergruß gezeigt. Auf dem Messangerdienst WhatsApp kursierten dazu entsprechende Videosequenzen, wobei der Aufnahmeort darin nicht klar zu identifizieren sei. Öffentlich gemacht hatte die Vorfälle in einer Pressemitteilung (PM) der fraktionslose Stadtrat Paul Nolte, der zudem Mitglied der Linksjugend "Solid" ist.

  • Verschwörungsideologische Kundgebung

    Abweichend von ihrer routinierten Praxis, führt die hiesige Querdenken-Szene diesmal an einem Samstag eine „Kundgebung für den Frieden“ auf dem Dessauer Marktplatz durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.