Chronik 2026

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Vorstandsmitglied der rechtsextremen AfD verdient am Konkurrenten des eigenen Kandidaten

Magdeburg/Wahlkreis 23 (Mansfeld)
30. Januar 2026

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtet, dass das Vorstandsmitglied des AfD-Landesverbands Sachsen-Anhalt Tobias Rausch, der aktuell den Posten des AfD-Fraktionsgeschäftsführer im Magdeburger Landtag inne hat, im letzten Bundestagswahlkampf die Plakatierungskampagne für den Einzelbewerber Robert Farle im Wahlkreis 73 (Mansfeld) organisiert und dafür 40.000 Euro kassiert hat. Hierbei brisant: auch der AfD-Kandidat Kay-Uwe Ziegler trat im Wahlkreis 73 an und gewann dort mit großem Abstand, so dass er erneut in den Bundestag einzog. Somit hat Rausch am Konkurrenten des eigenen Kandidaten verdient, quasi gegen diesen Wahlkampf gemacht. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich Ziegler erst gerichtlich seine Kandidatur in diesem Wahlkreis erstreiten musste, der AfD-Landesvorstand hatte diese nämlich verweigert.

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Selbsternannter Kinderschutz-Influencer soll illegal Gespräch aufgenommen haben

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
28. Januar 2026

Im Fall um die Dessauer Pestalozzischule hat es laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ) neue Vorkommnisse gegeben. Nachdem Eltern öffentlich einer pädagogischen Mitarbeiterin physische und psychische Übergriffe gegen ihre Kinder vorgeworfen hatten, kam es in der Folge auch zu einer Demonstration. Am  Rande nahmen an dieser auch Neonazis teil, ebenso wie der selbsternannte Kinderschutz-Influencer Dennis Engelmann aus Nordrhein-Westfalen. Nun steht der Verdacht im Raum, dass Engelmann heimlich Tonaufnahmen eines Gesprächs zwischen Schulamt, Schulleitung und betroffenen Eltern angefertigt habe und diese auszugsweise weiterverbreitet haben soll.

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Verschwörungsideologischer Aufkleber im öffentlichen Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
28. Januar 2026

In der Akener Friedensstraße  wird an einem Trafohaus ein Aufkleber mit der Aufschrift „Stop der sexuellen  Beherrschung“ festgestellt. Die darauf ausgewiesene Homepage verweist auf die verschwörungsideologische und esoterische Gruppierung „Himmelsengel“. Dort finden sich in mehreren Sprachen krudeste Verschwörungserzählungen, u. a. von den „Echsenmenschen“. Zudem wird von einem „Großen Plan alle Menschen zu chippen“ fantasiert. Insbesondere die Verschwörungserzählung von den „Echsenmenschen“, auch Reptiloiden genannt, ist strukturell antisemitisch.

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Rechtsextreme Aufkleber im öffentlichen  Raum

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
28. Januar 2026

In der Friedensstraße auf einem Supermarktplatz werden zwei rechtsextreme Aufklebermotive lokalisiert. Auf dem einem prangt im Stile des Kulturkampfes von Rechts „Gegen Gendern! Haltet unsere Sprache sauber!“ Dieses Motiv ist u. a. im rechtsextremen Shoppingportal „aufkleberkaufen“ zu erwerben, wo auch Sticker wie “Kein Bock auf Zecken“, „Eure kranke Vielfalt kotzt uns an!“ oder „Rückflüge willkommen“ zu beziehen sind.

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Demonstration aus dem Querdenkermilieu

Zerbst (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)
26. Januar 2026

In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
26. Januar 2026

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Demonstration aus dem Querdenkerspektrum

Wittenberg
26. Januar 2026

In Wittenberg findet eine verschwörungsideologische Demonstration unter dem Titel „Reformation 2. 0 –  Friedensdemo“ statt, an der vor allem Menschen aus dem Reichsbürger- und Verschwörungsmilieu teilnehmen. Bei der Versammlung die auf dem Marktplatz startet sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft. 

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Stadtverwaltung verweigert AfD-Ortsbürgermeister mit Neonazivergangenheit Nutzung von repräsentativem Büro

Dessau-Roßlau (OT Roßlau)
26. Januar 2026

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, hat die zuständige Stadtverwaltung Laurens Nothdurft, dem Roßlauer AfD-Ortsbürgermeister mit eindeutiger Neonazivergangenheit, bereits seit Sommer 2024 die Nutzung eines repräsentativen Büros im 2. Stock des Roßlauer Rathauses verweigert. Das Büro war vor der Gebietsreform, als Roßlau noch eine eigene Kommune und noch nicht Bestandteil der Doppelstadt war, vom damaligen und hauptamtlichen Roßlauer Bürgermeister Klemens Koschig genutzt worden, der später auch Oberbürgermeister von Dessau-Roßlau war. Zudem nutzte die Räumlichkeit auch Nothdurfts unmittelbare Vorgängerin im Amt der Ortsbürgermeisterin, mithin Christa Müller (CDU).

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Rechtsextreme AfD schränkt Handlungsfähigkeit der Partnerschaft für Demokratie massiv ein

Bitterfeld-Wolfen
21. Januar 2026

Der Sperrvermerk im Haushalt gegen die „Partnerschaft für Demokratie Bitterfeld-Wolfen“ (PfD) ist zwar aufgehoben aber wiederum setzte sich die AfD mit den Stimmen von „Pro Bitterfeld-Wolfen“ mit einem Änderungsantrag durch, der es in sich hat. Laut Mitteldeutscher Zeitung sollen demnach die Personalkosten für die Externe Koordinierung- und Fachstelle (ExKuF) der PfD im Förderjahr 2026 halbiert werden. Dies macht es dem ExKuf-Träger, dem Jugendclub 83 e. V., nahezu unmöglich, die Arbeit in der gewohnten Qualität und Quantität fortzusetzen.

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Demonstration aus dem Querdenkermilieu

Zerbst (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)
19. Januar 2026

In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.

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Demonstration aus dem Querdenkerspektrum

Wittenberg
19. Januar 2026

In Wittenberg findet eine verschwörungsideologische Demonstration unter dem Titel „Reformation 2. 0 – Friedensdemo“ statt, an der vor allem Menschen aus dem Reichsbürger- und Verschwörungsmilieu teilnehmen. Bei der Versammlung die auf dem Marktplatz startet sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
19. Januar 2026

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Jugendorganisation „Generation Deutschland“ der rechtsextremen AfD gründet Landesverband in Sachsen-Anhalt

Burg (Jerichower Land)/Dessau-Roßlau
17. Januar 2026

Die rechtsextreme AfD hat in Burg einen Landesverband der Jugendorganisation „Generation Deutschland“ gegründet. Beim Gründungskongress waren auch zwei AfD-Kader aus der Region Anhalt vor Ort: Jesus Rother, der für die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte Partei im Stadtrat von Dessau-Roßlau sitzt und Steven Hellmuth, der auch als Beisitzer in den Landesvorstand der Generation Deutschland gewählt wurde.

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Stadtratsfraktion der rechtsextremen AfD spaltet sich in zwei Lager

Zerbst (Anhalt), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
16. Januar 2026

Die Bombe platzt ausgerechnet zum Gründungsparteitag eines neuen AfD-Stadtverbandes in Zerbst: Gleich sieben AfD-Mitglieder – davon vier mit einem Sitz im Stadtrat – treten aus der in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften Partei aus. Wie die Volksstimme (Ausgabe Zerbst) weiter berichtet, könnten Grund dafür Kandidatenambitionen für die bevorstehenden Bürgermeisterwahlen gewesen sein. Denn gleich im Anschluss an dem vom Kreisvorsitzenden Daniel Roi geleiteten Gründungsparteitag, der laut AfD-Angaben notwendig wurde, weil die AfD in Zerbst inzwischen 35 Mitglieder habe, fand eine Aufstellungsversammlung für die Wahl am 12. April 2026 statt.

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Verschwörungsideologischer Fahrzeugkorso

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
16. Januar 2026

Nach GegenPart-Informationen startet eine versammlungsrechtliche Veranstaltung unter dem Motto  „Fahrzeugkorso für unser Land“ von der Alten Landebahn in Dessau. Als Veranstalter fungiert die „Familien- und Wirtschaftsinititative Dessau-Roßlau“, welche personell, strukturell und auch inhaltlich identisch mit der verschwörungsideologischen Gruppierung „Familienautokorso“ ist, über deren Aktivitäten die GegenPart-Chronik seit Jahren berichtet.

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Homophobe und NS-verherrlichende Bedrohungen gegen Organisator des Christopher Street Day (CSD)

Köthen (Anhalt), Landkreis Anhalt-Bitterfeld
15. Januar 2026

Laut der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) hat Julian Miethig Strafanzeige bei der Polizei erstattet. Demnach wurde der CSD-Organisator aus Köthen in einer Kneipe homophob beleidigt. Miethig berichtet, dass ein Mann ihn in die Toilette drängte und mit Verweis auf seine CSD-Tätigkeit sagte: „Dich sollte man ins KZ stecken.“ Statt diese Drohung für sich zu behalten habe sich Miethig entschlossen, sie bewusst öffentlich zu machen. Ein Polizeisprecher bestätigte gegenüber der Lokalzeitung den Eingang einer Strafanzeige wegen Volksverhetzung.

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Neonazistischer Körperkult mit Eisbaden

Region Anhalt
15. Januar 2026

Nach eigenen Angaben führt der „Stützpunkt Anhalt“ ein Eisbaden in der Region durch. Auf dem Foto des Social Media Posts sind sechs vermummte Männer mit freiem Oberkörper  zu sehen, die im Wasser eine Fahne des III. Wegs präsentieren. Auch im historischen Nationalsozialismus spielte die Inszenierung des Körpers im Sinne von Härte und soldatischen Tugenden eine ideologisch überformte Rolle.

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Streit um Bildungseinrichtung für lerneingeschränkte Schüler:innen eskaliert weiter

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
14. Januar 2026

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) mehrmals berichtete, ist ein Fall um die Dessauer Pestalozzischule, in der Schüler:innen mit Förderbedarf unterrichtet werden, in den vorangegangenen Monaten immer weiter eskaliert. Zunächst stand der Vorwurf mehrerer Eltern im Raum, dass eine pädagogische Mitarbeiterin seit November 2025 mehrere psychische und physische Übergriffe gegen Kinder verübt habe. Unter anderem wird ihr vorgeworfen, sie habe mit Schlüsseln geworfen, Schulranzen ausgekippt und sich über Schüler:innen lustig gemacht. Laut MZ sehe das Landeschulamt Sachsen-Anhalt für diese Vorwürfe zwar keine Belege, dennoch habe es ein Elterngespräch in der Schule in einer „guten und konstruktiven Atmosphäre“ gegeben. Dies scheint die Eltern jedoch nicht daran gehindert zu haben, Strafanzeigen zu erstatten und über Social Media den Kontakt zu Dennis Engelmann aufzunehmen. Dieser ist selbsternannter „Kinderschützer“ und laut MZ-Recherchen nicht unumstritten. So habe der aus Bochum stammende Mann 2025 mit seinem Verein „Kinderseelenschützer“ an einem von der AfD veranstalteten Kinderschutzkongress teilgenommen.

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Neonazistischer Gemeinschaftsabend mit Kampfsporttraining

Region Anhalt
14. Januar 2026

Nach eigenen Angaben führt der „Stützpunkt Anhalt“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen sogenannten „Gemeinschaftsabend“ in der Region Anhalt durch. Mit solchen Angeboten versucht die Partei, vor allem junge Menschen an sich zu binden.

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Rechtsextreme AfD diskreditiert Mitarbeiterin der Partnerschaft für Demokratie persönlich

Bitterfeld-Wolfen
14. Januar 2026

In der Kampagne des als völkisch-nationalistisch geltenden AfD-Kreisverbandes Anhalt-Bitterfeldes um dessen Führungspersönlichkeit Daniel Roi gegen die Partnerschaft für Demokratie (PfD) Bitterfeld-Wolfen hat die in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestufte Partei nun weiter eskaliert. In einem Social Media Post wird eine PfD-Mitarbeiterin der Externen Koordinierungs- und Fachstelle (ExKuF) nicht nur namentlich benannt, sondern ihre Beziehung zu einem CDU-Politiker wird online zum Auslöser von Spekulationen, um im Subtext diesem Stadtrat „Filz“ unterstellen zu können.

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Demonstration aus dem Querdenkerspektrum

Wittenberg
12. Januar 2026

In Wittenberg findet eine verschwörungsideologische Demonstration unter dem Titel „Reformation 2. 0 – Friedensdemo“ statt, an der vor allem Menschen aus dem Reichsbürger- und Verschwörungsmilieu teilnehmen. Bei der Versammlung die auf dem Marktplatz startet sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen. Inhaltlich werden auf der Veranstaltung u. a. die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier auf das Übelste verunglimpft.

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Demonstration aus dem Querdenkermilieu

Zerbst (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)
12. Januar 2026

In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert, die Sorgen und Ängste der Menschen um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier  diskreditiert. Dabei sind prominent Fahnen des Deutschen Reichs und der Russischen Förderration zu sehen.

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Verschwörungsideologische Kundgebung

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
12. Januar 2026

Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Rechtsextreme AfD auf Einladung bei Veranstaltung des BSW (Bündnis Sahra Wagenkecht)

Wittenberg
12. Januar 2026

Der BSW-Regionalverband Sachsen-Anhalt Ost macht keinen Hehl mehr daraus, dass er den „Dialog“ mit der in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften AfD offensiv vorantreibt. In einem Post auf der Plattform Instagram berichtet das BSW von einer Veranstaltung in der Lutherstadt, die bezeichnenderweise unter dem Titel „Jenseits der Brandmauer: Im Gespräch mit der AfD“ angekündigt wurde. Auf dem Podium saßen demnach neben Florian Thomas (Co-Vorsitzender des BSW Sachsen-Anhalt Ost) auch der AfD-Landtagsabgeordnete Lars Hünich aus Brandenburg. Hünich, vormals bei der Partei DIE LINKE aktiv, sitzt nun seit 2019 für die auch in Brandenburg als rechtsextrem eingestuften AfD im Landtag. Bekannt wurde er mit Äußerungen dazu, dass er bei einer etwaigen AfD-Regierungsverantwortung den Parteienstaat abschaffen wolle.

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Rechtsoffene Proteste an Autobahnauffahrten

Dessau-Roßlau/Landkreis Bitterfeld/Landkreis Wittenberg
08. Januar 2026

Laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ) haben an den Autobahnauffahrten Bitterfeld-Wolfen, Vockerode, Dessau-Süd, Dessau-Ost und Coswig (alle A 9) jeweils eine geringe zweistellige Zahl an Menschen protestiert. Wie die Lokalzeitung berichtete, blieb zumindest in der Region unklar, wer eigentlich zu den Blockaden aufgerufen habe. Ein Indiz dafür ist jedoch das Protestmotto „Nein zu Mercosur! Weg mit der CO2-Steuer! Kriegstreiberei beenden!“. Gerade die Thematisierung des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine und die militärische Unterstützung von Nato, EU und Deutschland wurde in der Vergangenheit immer wieder von rechts- und verschwörungsoffenen Gruppierungen aus der Region vorangetrieben, etwa auch im Zusammenhang mit den so genannten Bauernprotesten.

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Rechtsextremer Streamer provoziert bei Gedenkdemonstration

Dessau-Roßlau (OT Dessau)
07. Januar 2026

Laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ) hat am Rande der jährlichen Gedenkdemonstration für Oury Jalloh, der unter ungeklärten Umständen an Händen und Füßen gefesselt am 07. Januar 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannt, ein rechtsextremer Streamer die Teilnehmenden provoziert. Nach GegenPart-Informationen handelt es sich dabei um den Aktivisten Sebastian Schmidtke der neonazistischen Kleinstpartei „Die Heimat“ (vormals NPD) aus Berlin, gegen den erst kürzlich ein Waffenverbot ausgesprochen wurde.

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Politfrühschoppen mit Ortsbürgermeister der rechtsextremen AfD

Dessau-Roßlau (OT Roßlau)
06. Januar 2026

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtet, hat der AfD-Ortsbürgermeister Laurens Nothdurft zum traditionellen Politfrühschoppen am Dreikönigstag in eine gastronomische Einrichtung eingeladen. Laut Lokalzeitung sind 40 Gäste gekommen. Mit solchen Veranstaltungen versucht sich Nothdurft, offensichtlich nicht ohne Erfolg, als „Kümmerer“ für den Ortsteil zu inszenieren. Dass der Kommunalpolitiker eine eindeutige Neonazivergangenheit hat, scheint dabei nicht zu stören. So war er in der Vergangenheit in der „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) zeitweise als Führungskader aktiv.

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Demonstration aus dem Querdenkerspektrum

Wittenberg
05. Januar 2026

In Wittenberg findet eine verschwörungsideologische Demonstration unter dem Titel „Reformation 2. 0 – Friedensdemo“ statt, an der vor allem Menschen aus dem Reichsbürger- und Verschwörungsmilieu teilnehmen. Beim Start auf dem Marktplatz sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

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Demonstration aus dem Querdenkermilieu

Zerbst (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)
05. Januar 2026

In Zerbst findet eine Demonstration statt, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie kritisiert. Zudem werden die Sorgen und Ängste um Inflation und Energiekrise verstärkt bzw. instrumentalisiert und Politiker:innen der demokratischen Parteien in verschwörungsideologischer Manier diskreditiert.

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Demokratisches Bündnis protestiert gegen Sperrvermerk der rechtsextremen AfD

Bitterfeld-Wolfen
05. Januar 2026

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtete, führt das Netzwerk „Zukunft miteinander gestalten!“ eine Kundgebung mit 150 Menschen unter dem Motto „Neues Jahr, klare Haltung“ auf dem Bitterfelder Marktplatz durch. Im Mittelpunkt der Versammlung steht dabei der Protest gegen einen sogenannten Sperrvermerk, den die rechtsextreme AfD um deren Führungspersönlichkeit Daniel Roi im Dezember 2025 im Stadtrat durchgesetzt hatte. Unterstützt wurden sie dabei mit dem Stimmen der rechtsoffenen Wählervereinigung „Pro Bitterfeld-Wolfen“. Mit dem Sperrvermerk im Haushalt will die AfD die Förderung der „Partnerschaft für Demokratie Bitterfeld-Wolfen“ (PfD) aus einem Bundesprogramm einschränken und in Teilen verhindern. Laut MZ warnte  auch Oberbürgermeister Armin Schenk (CDU) vor den Folgen des Sperrvermerks und verwies zugleich darauf, dass seit 2016 aus dem Programm insgesamt 106 Projekte in der Doppelstadt gefördert wurden, größtenteils im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. 

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