• Verschwörungsideologische Kundgebung

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

  • Demonstration der rechtsextremen AfD, Gegenprotest & Diskreditierung

    Laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ) nahmen an einer Kundgebung mit anschließender Demonstration der AfD in Bitterfeld-Wolfen ca. 800 Menschen teil. Der als völkisch-nationalistische geltende AfD-Kreisverband Anhalt-Bitterfeld um dessen Führungspersönlichkeit Daniel Roi hatte sich als Hauptredner Ulrich Siegmund eingeladen. Dieser ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Magdeburger Landtag und AfD-Spitzenkandidat zur bevorstehenden Landtagswahlen am 06. September 2026.

  • Rechtsextremer Zahlencode im öffentlichen Raum

    An einer Hausfassade in der Augustenstraße wird großflächig ein Graffiti mit dem rechtsextremen Zahlencode „1161“ (Anti-Antifaschistische Aktion) dokumentiert. Ähnlich gelagerte Propagandadelikte, zumeist noch in Verbindung mit strafrechtlich relevanten Inhalten, werden in der Region immer wieder registriert.

  • Rechtsextreme Aufkleber im öffentlichen

    m Umfeld des Akener Nikolaiplatzes wurde auf einem Spielplatz ein ganzes Konvolut von rechtsextremen Aufkleber an zusammen 10 Klebeorten entdeckt. So steht das Motiv „Ku Klux Klan – White Power“ für eine Glorifizierung des rassistischen, antisemitischen und gewalttätigen Geheimbundes aus den USA. Der Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift „White Lives Matter“ ist nicht nur als Diskreditierung und Verballhornung der US-amerikanischen Bewegung „Black Lives Matter“ zu verstehen, sondern erinnert in der verwendeten Bildsprache und Ikonographie an Vorlagen aus dem historischen Nationalsozialismus.

  • Hakenkreuz und „Sieg Heil“-Parole im öffentlichen Raum

    An einem Papierkorb auf dem Akener Nikolaiplatz im Bereich des Spielplatzes wird ein Hakenkreuz nebst der Parole „Sieg Heil“ und der rechtsextreme Zahlencode „88“ festgestellt. Die inkriminierten Symbole wurden dabei offenbar mit einem weißen Permanentmarker aufgetragen. Entsprechende Strafanzeigen wurden erstattet, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

  • Familienfest der rechtsextremen AfD

    Der Kreisverband Wittenberg der in Sachsen-Anhalt vom hiesigen Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextreme Bestrebung“ eingestuften AfD veranstaltetet am 03. Oktober, mithin dem Tag der Deutschen Einheit, ein so genanntes Familienfest das vorher u. a. auf Social Media beworben wurde. Mit Hüpfeburg, Kinderkarusell, Zuckerwatte und Bier versucht die rechtsextreme Partei dabei, sich als Teil der Mitte der Gesellschaft zu inszenieren.

  • Anzeige wegen Paragraph 304 (gemeinschädliche Sachbeschädigung)

    Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 304 (gemeinschädliche Sachbeschädigung) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah auf einem Friedhof und es entstand ein Sachschaden von € 100,00.

  • Neonazistische Flyeraktion

    Nach GegenPart-Informationen hat die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ in Weißandt-Gölzau Rundflyer mit der Parole „Wir sind die echten Grünen! Umweltschutz ist Heimatschutz“ verteilt. Zum einen stellt diese Propagandaaktion inhaltlich einen positiven Bezug zum historischen Nationalsozialismus her, war doch auch im NS „Naturschutz“ ein wichtiger Baustein, der zudem völkisch und mit einer Blut- und Bodenideologie aufgeladen war. Zum anderen ist dies ein untauglicher Versuch der Neonazipartei, sich als Kämpferin für Umwelt- und Klimaschutz zu inszenieren.