• Verschwörungsideologische Kundgebung

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

  • Neonazistischer Jugendabend

    Laut Selbstbezichtigung auf Social Media hat die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ und deren Jugendorganisation NRJ (Nationalrevolutionäre Jugend) einen so genannten „Jugendabend“ durchgeführt. Was zunächst harmlos klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein Kampfsporttraining im Sinne einer neonazistischen Selbstoptimierung. Auf einem Foto zum Post sind dann auch ca. 25 junge Männer zu sehen, deren Gesichter verpixelt sind und die martialisch vor der Kamera posieren. Besonders brisant, an der Aktion sollen demnach auch Mitglieder der neonazistischen Bürgerwehr „Centuria“ aus der Ukraine teilgenommen haben.

  • Hakenkreuze im öffentlichen Raum

    In Aken (Elbe) wurden an einem Spielgerät auf dem Nikolaiplatz (Spielplatz) zwei stilisierte Hakenkreuze, offenbar mit blauer Malkreide aufgetragen, festgestellt. Eine Strafanzeige wurde erstattet, der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

  • Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen)

    Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 86a (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah auf einer Straße und es entstand ein Sachschaden von € 100,00.

  • Antisemitismus-Meldestelle Rias veröffentlicht Zwischenstand

    Die Anzahl der antisemitischen Vorfälle in Sachsen-Anhalt bleibt auf einem hohen Niveau. In den ersten sieben Monaten der Dokumentation antisemitischer Vorfälle in Sachsen-Anhalt, im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Juli 2025 wurden der Meldestelle Antisemitismus RIAS Sachsen- Anhalt 127 Vorfälle bekannt. Das ist rechnerisch ein antisemitischer Vorfall alle zwei Tage. Damit ist die Anzahl der Vorfälle vergleichbar zur Anzahl im selben Zeitraum im Vorjahr.

  • Neonazistischer „Streifgang“ & Flyerverteilung

    Laut Selbstbezichtigung führt der Stützpunkt „Anhalt“ der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen sogenannten „Streifgang“ in Roßlau durch und will dabei auch Flyer verteilt haben. Auf dem entsprechenden Social Media-Post sind auf einem Foto sieben Neonazis in der Rückansicht zu sehen, wie sie gerade die Unterführung am Roßlauer Bahnhof durchschreiten. Dort wurden erst kürzlich Dutzende Aufkleber und Graffitis, viele davon mit Bezug zum „III. Weg“, dokumentiert.

  • Anzeige wegen Paragraph 130 (Volksverhetzung)

    Aus der Antwort auf eine kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ geht hervor, dass eine Anzeige wegen Paragraph 130 (Volksverhetzung) bei der Polizei erstattet worden ist. Die Tat geschah an einem Bahnhof und es entstand ein Sachschaden von € 500,00.

  • Verschwörungsideologische Kundgebung

    Die hiesige Querdenken-Szene führt eine Montagsmahnwache in der Dessauer Innenstadt durch. Dabei sind prominent Fahnen des rechtsextremen „Compact“-Magazins um dessen Herausgeber Jürgen Elsässer zu sehen.

  • Neonazistischer Aufkleber im öffentlichen Raum

    In der Akener Töpferbergstraße wird an einem Stromkasten ein Aufkleber mit der Parole „White Lives Matter!“ dokumentiert. Dieser Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift ist nicht nur als Diskreditierung und Verballhornung der US-amerikanischen Bewegung „Black Lives Matter“ zu verstehen, sondern erinnert in der verwendeten Bildsprache und Ikonographie an Vorbilder aus dem historischen Nationalsozialismus.