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  • RIAS Sachsen-Anhalt veröffentlicht Jahresbericht 2025

    RIAS Sachsen-Anhalt veröffentlicht Jahresbericht 2025

    Die Anzahl antisemitischer Vorfälle in Sachsen-Anhalt ist 2025 erneut angestiegen: In ihrem Jahresbericht verzeichnet die Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt 270 Vorfälle – ein gutes Drittel mehr als im Vorjahr. Damit verstetigt sich der Anstieg seit dem 7. Oktober 2023. Die Ergebnisse der zivilgesellschaftlichen Dokumentation des Antisemitismus im Bundesland wurden am 04.06.2026 vorgestellt.

    Die Gesamtzahl von 270 Vorfällen umfasst einen Fall extremer Gewalt mit schwerer Körperverletzung, zwei weitere physische Angriffe, 19 gezielte Sachbeschädigungen, vier Bedrohungen, 239 Fälle verletzenden Verhaltens und fünf Massenzuschriften. Im Schnitt wurden der Meldestelle RIAS Sachsen-Anhalt in Trägerschaft von OFEK e.V. damit fünf antisemitische Vorfälle pro Woche bekannt. Das nunmehr seit zweieinhalb Jahren andauernde hohe Niveau der Vorfallzahlen beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl vieler Jüdinnen:Juden immens und beeinflusst ihren Umgang mit der eigenen jüdischen Identität nachhaltig.

    Die Ergebnisse können hier heruntergeladen werden.


  • Analyse: Rechtsextremes Regieren

    Analyse: Rechtsextremes Regieren

    Was passiert, wenn die AfD in Sachsen-Anhalt die Regierung übernimmt?

    Die Amadeu Antonio Stiftung hat nun eine Szenarioanalyse veröffentlicht, welche sich mit den möglichen Folgen einer AfD-geführten Landesregierung beschäftigt. Hierbei wird konkret aufgezeigt welche Konsequenzen mit einer rechtsextremen Regierung einher gehen würden.

    „Die Stiftung warnt in ihrer Analyse vor einem massiven Anstieg rechter Gewalt infolge des Abbaus rechtsstaatlicher Standards: In Regionen mit angeblich „hoher Kriminalität“ sollen „freiwillige Bürgerwehren“ als „Hilfspolizei“ legalisiert werden. Außerdem plant die AfD das Waffenrecht so zu verändern, dass Menschen über 18 Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen öffentlich mit sich führen dürfen. Auch im Bildungsbereich sind massive Eingriffe in Lehrinhalte und Förderstrukturen geplant: Inklusion von Kindern mit Behinderungen wird beendet, Schulen werden ideologisch umgebaut und die Wissenschaftsfreiheit an Universitäten eingeschränkt.“

    Weiterführend benennt die Analyse konkrete Handlungsoptionen für Politik und Zivilgesellschaft, um den Schutz demokratischer Institutionen zu gewährleisten.

    Die Handreichung kann hier heruntergeladen werden.


  • Bericht der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus / MIA: Antiziganismus im Bildungsbereich am Beispiel Schulen und Kitas.

    Bericht der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus / MIA: Antiziganismus im Bildungsbereich am Beispiel Schulen und Kitas.

    Antiziganismus ist tief in der deutschen Gesellschaft verwurzelt. Repräsentative Erhebungen bestätigen diese Verwurzelung. Dieser tiefgehende Rassismus gegen Romn:ja und Sinti:zze und weiteren Betroffenengruppen manifestiert sich aber nicht nur in Köpfen der Menschen, er zeigt sich vor allem auch in Handlungen die von institutioneller Diskriminierung bis hin zu körperlichen Übergriffen gegen Romn:ja und Sinti:zze und weiteren Betroffenengruppen gehen können.

    Gerade im Bildungsbereich ist der Rassismus eklatant und tritt auch oft offen zu Tage. Die vorliegende Studie hat das anhand von Schulen und Kitas untersucht und gibt basierend auf den Ergebnissen Handlungsempfehlungen ab.

    Die Studie aus dem Jahr 2025 kann hier heruntergeladen werden.