„Emilie Schindler – die vergessene Frau an der Seite von Oskar Schindler“ und „Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr“Vortrag, Lesung und Gespräch mit Prof. Erika Rosenberg am 24. und 27. September 2015 Die Schriftstellerin, Dolmetscherin, Übersetzerin und Journalistin Erika Rosenberg ist auf Einladung des Alternativen Jugendzentrums erneut in Dessau zu Gast. Im Rahmen der Interkulturellen Woche finden zwei höchst interessante, aber unterschiedliche Veranstaltungen mit ihr in der Anhaltischen Landesbücherei Dessau statt. Erika Rosenberg wurde als Tochter deutscher Juden in Buenos Aires, Argentinien, geboren und lebt bis heute dort. Ihre Eltern, ein Jurist und eine Ärztin, waren 1936 nach Argentinien geflohen. „Emilie Schindler – die vergessene Frau an der Seite von Oskar Schindler“Vortrag und Gespräch mit Prof. Erika Rosenberg
Termin: 24.09.2015 um 18.30 Uhr „Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr“Lesung und Gespräch mit Prof. Erika Rosenberg
Termin: 27.09.2015 um 15 Uhr SERVICEDie Flyer zu beiden Veranstaltungen sind hier... und hier... zu finden. Das Alternative Jugendzentrum führt darüber hinaus mit Erika Rosenberg drei weitere Veranstaltungen zu Emilie Schindler an Schulen in Dessau-Roßlau durch. KONTAKT
AJZ e.V. Dessau
Die Schriftstellerin, Dolmetscherin, Übersetzerin und Journalistin Erika Rosenberg ist auf Einladung des Alternativen Jugendzentrums erneut in Dessau zu Gast. Im Rahmen der Interkulturellen Woche finden zwei höchst interessante, aber unterschiedliche Veranstaltungen mit ihr in der Anhaltischen Landesbücherei Dessau statt. Erika Rosenberg wurde als Tochter deutscher Juden in Buenos Aires, Argentinien, geboren und lebt bis heute dort. Ihre Eltern, ein Jurist und eine Ärztin, waren 1936 nach Argentinien geflohen. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE |
NEWS
Interaktive Karte zur europäischen Dimension der extremen Rechten www.projekt-entgrenzt.de |
DIE NAZIS, DIE MEINUNGSFREIHEIT UND DER PROTEST Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE lädt zu DEBATTE am 14. Dezember 2015 ins Mehrgenerationenhaus Dessau ein |
„Frau trifft…Engagement und Courage gegen Rechtsextremismus“ Ausstellungseröffnung am 18. November im Frauenzentrum Wolfen |
15 Punkte für eine Willkommensstruktur in Jugendeinrichtungen Handreichung des Projekt ju:an der Amadeu-Antonio-Stiftung |
„Antisemitismus in der DDR und die Folgen“ Konferenz vom 26. bis 27. November 2015 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur |
Flüchtlinge in Anhalt – Fragen und Antworten Faltblatt der evangelischen Landeskirche Anhalt |
HATE SPEECH – zum Umgang mit Menschenverachtenden Postings im Web 2.0 Workshop am 20. November 2015 in der Volkshochschule Dessau |
Rassismus - Antisemitismus - Jugendkultur Handreichung von Argumente und Kultur gegen Rechts e.V. |
Einladung zur Veranstaltung „Lieder gegen das Vergessen“ Erinnerung an den Novemberpogrom von 1938 und Gedenken an die Opfer des Holocaust aus Dessau-Roßlau |
Projekt GegenPart – Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus in Anhalt





Emilie Schindler, die genauso wie ihr Mann Oskar ihr Leben einsetzte, um über 1 300 Juden während der Naziherrschaft vor dem sicheren Tod zu retten, lebte nach dem Krieg, jahrzehntelang fast völlig vergessen, in Argentinien. Nach einem Leben in großer Armut erhielt sie, erst sehr viel später als ihr Mann, finanzielle Unterstützung und offizielle Ehrungen besonders von israelischer und deutscher Seite. Emilie Schindler war an der Rettung der über 1300 „Schindler-Juden“ ganz maßgeblich beteiligt gewesen - eine Teilhabe, die in der weltberühmten Spielberg-Verfilmung „Schindlers Liste“
Seit über zwei Jahren ist der aus Argentinien stammende Papst Franziskus Oberhaupt der katholischen Kirche. Erika Rosenberg begegnete ihrem Landsmann mehrfach in der U-Bahn, als Jorge Mario Bergoglio noch Erzbischof von Buenos Aires war. Als Jüdin beeindruckte sie damals zunächst sein Einsatz für den interreligiösen Dialog, da die katholische Kirche in Argentinien eher als reaktionär zu beurteilen war. Für das 2015 erschienene Buch „Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr“, in dem sie humorvoll ein Bild des „Papstes zum Anfassen“ zeichnet, interviewte sie zahlreiche Wegbegleiter und Familienangehörige und begegnete Papst Franziskus zweimal in Rom.